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St. Michaelis

Illustration des Objektes

Die Bürger dieses armen Teils der Altstadt erbauten mit Opfergaben und durch eigene Arbeit ihre Kirche und widmeten sie St. Michael, dem Beschützer der Reisenden und Fremden. 1157 wurde die erste romanische Kirche geweiht, der quadratische Westturm folgte um 1250. Die Seitenschiffe wurden im 13. und 14. Jahrhundert angebaut. Die Umgestaltung zur gotischen Hallenkirche, als einzige in Braunschweig mit geradem Chorabschluß, könnte mit der Weiheinschrift von 1379 neben dem Nordportal in Verbindung stehen.

Eine umfassende Renovierung im Sinne der Gründerzeit durch Ludwig Winter und Max Osterloh erfuhr die Kirche von 1879-81. Den Zweiten Weltkrieg überstand St. Michaelis weitgehend unbeschadet.

Sie ist seit 1528 evangelisch-lutherische Pfarrkirche.

Echternstraße 67

(Bestandteil des Ensembles Michaelisviertel)

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