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Ausstellungen

Simon Fujiwara

Simon Fujiwara, Frozen

Der Kunstverein Braunschweig zeigt vom 7. September bis 17. November 2013 mit „Grand Tour“ die erste umfassende Einzelausstellung von Simon Fujiwara in Deutschland.

Für seine Installationen, Performances, Theaterstücke und literarischen Werke begibt sich Fujiwara auf die Suche nach Geschichten und schlüpft in immer neue Rollen, wird zum Archäologen, Architekten, Schriftsteller oder Regisseur. Fremde Biografien dienen ihm dabei ebenso als Ausgangspunkt wie seine eigene, die er nach Belieben mit historischen Personen und Ereignissen verknüpft und durch
fiktive Elemente ergänzt. Persönliches und Gesamtgesellschaftliches, Fakt und Fiktion vermischensich unentwirrbar miteinander und werden dem Betrachter in aufwändig inszenierten Räumen aufbereitet.

Mit sensiblem Witz stellt Fujiwara hierbei ernste Fragen über die Manipulation von Geschichte und die Beeinflussung des kollektiven Gedächtnisses, sowie über die Mechanismen von Unterdrückung und Gewalt, Autorität und Macht.

Simon Fujiwara (geb. 1982 in London, lebt in Berlin) studierte Architektur an der Cambridge University sowie im Anschluss freie Kunst an der Städelschule Frankfurt. Seine Arbeit wurde mit dem Cartier Award und dem Baloise Kunstpreis (beide 2010) ausgezeichnet. Desweiteren nahm Fujiwara bereits an zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen und Biennalen teil (u.a. in Venedig 2009, São
Paulo 2010 oder Singapur 2011). Die Tate St. Ives widmete ihm 2012 eine große Einzelausstellung.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (07.09.2013 - 17.11.2013)



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