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Bühne

Der Gott des Gemetzels

Ensemble | © Volker Beinhorn

von Yasmina Reza | aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel.

Zwei elfjährige Jungen im Streit, zwei ausgeschlagene Zähne, zwei Elternpaare, die den Konflikt zivilisiert beilegen möchten – das ist der Stoff für ein Schauspiel, das seit 2006 weltweit die Bühnen erobert.

Véronique Houillé ist Buchhändlerin in Teilzeit. Zusammen mit ihrem Mann Michel erzieht sie ihre Kinder nach bildungsbürgerlichen Maßstäben. Ihr gegenüber sitzen Annette und Alain Reille. Annette ist Vermögensberaterin, ihr Mann Alain Anwalt. Ihr Sohn Ferdinand hat Bruno mit einem Stock ins Gesicht geschlagen. Véronique und Michel sind über die Verletzung ihres Sohnes entsetzt. Müsste Ferdinand nicht die Verantwortung für seine Tat übernehmen? Sollten seine Eltern nicht auf ihn einwirken?

Umso mehr schockiert die Houillés, dass Alain wohl ein Mann des Rechts, nicht aber der Gerechtigkeit zu sein scheint. Denn anstelle einer Entschuldigung erklärt Alain, dass sein Sohn eben ein »Wilder« sei. Das irritiert nun aber auch seine Frau Annette. Schnell wird klar: Je länger das Gespräch dauert, desto mehr entfernen sich die beiden Elternpaare von einem gütlichen Ende.

Rezas Komödie besticht durch pointierte Dialoge und ihren scharfen Blick auf die bürgerliche Mitte.

Inszenierung Juliane Kann Bühne Vinzenz Gertler Kostüme Josephin Thomas
Musik Daniel Freitag Dramaturgie Axel Preuß
Mit Birte Leest, Oliver Simon, Götz van Ooyen, Rika Weniger

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (01.05.2016 - 24.05.2016)



Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

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