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Abgeschlossene Sanierungsgebiete

Frankfurter Straße

Das Sanierungsgebiet Frankfurter Straße wurde 1976 förmlich festgelegt und 1985 abgeschlossen. Bei der Stadt Braunschweig ist eine 60-seitige gebundene Broschüre über die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen erschienen.

Bahnhofsviertel I und II

Das Bahnhofsviertel I war das erste Braunschweiger Sanierungsgebiet. Die Aufhebung der entsprechenden Satzung wurde bereits 1992 bekannt gegeben.

Das Bahnhofsviertel II liegt außerhalb des Okerumflutgrabens und gehört zum südöstlichen Teil des um die Jahrhundertwende planmäßig angelegten Gründerzeitgürtels. Die städtebauliche Sanierung hat hier 1983 begonnen. Über einen Zeitraum von 23 Jahren wurden in diesem Wohnquartier mit Hilfe von Städtebaufördermitteln öffentliche und private Maßnahmen zur städtebaulichen Sanierung durchgeführt. Nach Abschluss des Sanierungsverfahrens und mit der Aufhebung der Sanierungssatzung vom 30.06.2006 wurden nach § 154 des Baugesetzbuches (BauGB) sogenannte Ausgleichsbeträge erhoben. Mit den Ausgleichsbeträgen werden die durch die Sanierung bedingte Bodenwertsteigerung der Grundstücke von den Eigentümern abgeschöpft.

Eine Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen ist in der nachfolgenden Dokumentation zu finden.

Innenstadt

Die städtebauliche Sanierung hat hier 1981 begonnen. Die Zerstörung durch den 2. Weltkrieg sowie das städtebauliche Vorgehen in der Wiederaufbauphase hatten in der Stadt unübersehbare Spuren hinterlassen. Unterschiedliche Epochen und Stile trafen auf sehr vielfältige Weise und oft unmittelbar aufeinander. Das Sanierungsgebiet Innenstadt setzte sich aus einzelnen Teilbereichen zusammen: Magni, Ägidien, Altstadt, Echternstraße und Alter Bahnhof. Die Sanierungsschwerpunkte lagen in der Baustruktur, in der Nutzung und im Verkehr.
Die Sanierungssatzung wurde im Juni 2006 aufgehoben. Nach Abschluss des Sanierungsverfahrens und mit der Aufhebung der Sanierungssatzung vom 30.06.2006 wurden nach § 154 des Baugesetzbuches (BauGB) sogenannte Ausgleichsbeträge erhoben. Mit den Ausgleichsbeträgen werden die durch die Sanierung bedingte Bodenwertsteigerung der Grundstücke von den Eigentümern abgeschöpft.

Eine Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen ist in der nachfolgenden Dokumentation zu finden.

Stadtumbau West - Teilbereich Ilmweg

Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Braunschweig vom 22. September 2009 wurde die „Nördliche Weststadt – Teilbereich I Ilmweg“ als ein Stadtumbaugebiet gemäß 171 b BauGB festgelegt. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme erfolgte zum 31. Dezember 2020. 

Als Handlungsfelder des Stadtumbauprozesses waren die Verbesserung des öffentlichen und privaten Freiraumes, die Aufwertung und der Umbau des vorhandenen Wohnungsbestandes sowie der Rückbau von untergenutzter Gebäudesubstanz definiert. Ziel war es, das Quartier aufzuwerten, funktional zu stärken und zukunftsfähig zu entwickeln, da es besonders vom demografischen Wandel und den damit zusammenhängenden Funktionsverlusten wie Wohnungsleerstand als Folge struktureller und demografischer Veränderung betroffen war. 

Über den Stadtumbauprozess wurde eine Abschlussdokumentation erstellt, die anschaulich die positive Entwicklung des Quartiers, die umgesetzten Einzelmaßnahmen sowie die unterschiedlichen Beteiligungsformate zeigt.

Eine Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen ist in der nachfolgenden Dokumentation zu finden.