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Tipps und Tricks

Keinen unnötigen Müll erzeugen und den nicht vermeidbaren sinnvoll entsorgen und außerdem auch noch Wasser- und Energie sparen - das sind tolle Ziele. Wie lassen sie sich in meinem Alltag am Besten erreichen?

Die eine oder andere praxistaugliche Antwort auf dem Weg zu Komfort mit gutem Gewissen finden Sie hier.

Haben Sie weitere Tipps? Dann schicken Sie uns Ihre Idee bitte an katja.sellmann@braunschweig.de.

Frage:

Abfallarmes Frühstück etc. für unterwegs

Antwort:

Für die Verpflegung am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Kindergarten ist eine Butterbrotdose ideal, da keine Tüten oder Folien benötigt werden und Obst, Gemüse und Brot zusätzlich gegen Druck geschützt sind. Für Getränke können wiederbefüllbare Flaschen genutzt werden. Es gibt inzwischen sogar Flaschen, in denen kohlensäurehaltige Getränke sicher transportiert werden können.

Bitte geben Sie generell Mehrwegprodukten den Vorzug!

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Frage:

Wohin mit ausrangierten Sachen?

Antwort:

Verkaufen, tauschen oder verschenken Sie Dinge weiter, die noch nutzbar sind. Nutzen Sie Flohmärkte, Internetbörsen oder Basare.
Oder verschenken Sie Ihre alten Sachen an gemeinnützige Stellen wie Sozialkaufhäuser o. ä.

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Frage:

Kleidung, Elektrogeräte usw. wirklich für jede Gelegenheit?

Antwort:

Wir müssen nicht stets für jede Eventualität gewappnet sein. Selten benutze Dinge wie Festkleidung oder ganz spezielle Elektrogeräte können z. B. geliehen oder gemietet werden. Versuchen Sie doch einmal folgendes:

  • Tauschen, leihen und mieten Sie selten genutzen Gegenstände.
  • Kaufen Sie gut erhaltene Second-Hand-Produkte.
  • Kaufen Sie bitte langlebige, reparaturfreundliche Geräte.

 

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Frage:

Sparen beim Kochen

Antwort:

Kochen benötigt viel Strom, daher achten Sie darauf, dass der Topf nicht kleiner als die Kockplatte ist und dass der Topfdeckel schließt. Ein nicht schließender bzw. ein schräg aufgelegter Topfdeckel verursacht einen bis zu zweifachen Stromverbrauch. Sparen lässt sich auch, indem die Restwärme der Herdplatte oder des Ofens genutzt wird. Dafür einfach einige Minuten früher abschalten als das die Garzeit vorgibt und das auf der Herdplatte oder im Ofen stehen lassen. Die noch vorhandene Wärme reicht aus, um das Essen fertig zuzubereiten.

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Frage:

Sparen beim Kühlen

Antwort:

Steht vielleicht auch in Ihrer Küche ein dick vereister Stromfresser? Viele ältere Kühlgeräte funktionieren zwar noch, haben aber einen enormen Stromverbrauch. Da kann sich ggf. ein Austausch gegen ein modernes, stromsparendes Modell lohnen. Bitte entsorgen Sie Ihr Altgerät in diesem Fall an einem der Betriebshöfe der ALBA Branschweig GmbH oder über die Sperrmüllsammlung. Doch auch ein neues Gerät kann nur effektiv arbeiten, wenn es richtig eingestellt und positioniert ist. 8 °C reichen für die erforderliche Kühlleistung eines Kühlschrankes, 18 °C für die eines Gefrierschrankes aus. Da Kühlgeräte Wärme produzieren, sollten sie mit ausreichend Abstand zur Wand (etwa 5 - 10 cm) und nicht in unmittelbarer Nähe zu Herden oder Heizkörpern stehen. Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank und öffnen Sie das Gerät stets nur kurz.

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Frage:

Stand-By-Betrieb verbraucht Energie

Antwort:

Geräte wie Computer, Fernseher und Stereoanlagen verbrauchen Strom auch wenn sie im Stand-By-Betrieb sind. Der Stromverbrauch dabei ist annähernd so hoch wie bei normalem Gebrauch. Vermeiden lässt sich dieser unnötige Stromverbrauch z. B. durch das Benutzen einer Steckdosenleiste mit Schalter, der den Stromfluss unterbricht. Das spart nicht nur Strom sondern auch Geld.

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Frage:

Weniger Wasserverbrauch im WC

Antwort:

Um den Wasserverbrauch im WC zu reduzieren, kann man in den Spülkasten ein oder zwei Ziegelsteine legen.
Dadurch vermindert sich die pro Spülgang verbrauchte Wassermenge. Ein Verschlechterung der Reinigungswirkung tritt dabei in der Regel nicht ein.

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Frage:

Wie warm darf es denn sein?

Antwort:

Die ideale Raumtemperatur beträgt variiert von Raum zu Raum. Auf den Internetseiten der Stiftung Warentest werden z. B. folgende Werte genannt:

  • Wohn- und Esszimmer 20 °C. Diese Temperatur wird ungefähr erreicht, wenn das Thermostatventil auf drei steht.
  • Arbeits- und Kinderzimmer 22 °C. Fürs Arbeiten am Schreibtisch oder auch zum Spielen wird oft eine höhere Temperatur als im Wohnbereich gewünscht.
  • Schlafzimmer 16 °C. Für einen gesunden Schlaf ist dieses Niveau in der Nacht meistens ausreichend.
  • Badezimmer 24° C. Es ist fast immer der wärmste Raum in der Wohnung. Die Temperatur entspricht meist der Vier auf dem Thermostatventil.
  • Kellerräume 6 °C. So lassen sich Frostschäden vermeiden. Am Thermostatventil ist dieses Temperaturniveau meist mit einem Frostsymbol oder einer Null gekennzeichnet.
  • Treppenhaus 12 °C. Kälter sollte es in Durchgangsräumen nicht sein.

Jedes Grad weniger kommt der Umwelt zugute. Jedes Grad mehr schadet ihr letztendlich. Soweit vorhanden sollten Sie bei Anbruch der Dunkelheit die Rollläden schließen, denn durch die Fenster entweicht unnötig Wärme nach außen. Heizkörper sollten nicht zugestellt oder durch Gardinien verdeckt werden. Dicht schließende Türen und Fenster sorgen weiter dafür, dass Wärme nicht unnötig entweicht. Auch durch richtiges Lüften kann Heizenergie gespart werden. Lieber kurz und kräftig lüften (sogenanntes Stoßlüften) als Dauerlüften mit gekippten Fenstern.

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Frage:

Wassersparen - einfacher als gedacht

Antwort:

Wussten Sie schon, dass ein Bundesbürger täglich ca. 140 Liter Wasser verbraucht? Ein Wannenbad verbraucht ca. 150 Liter Wasser, eine 5-Minuten-Dusche etwa 50 Liter. Eine Dusche spart also 100 Liter Trinkwasser! Dieser Effekt wird umso größer, je wassersparender Armaturen sind. Der Einbau von Sparduschköpfen, Durchlaufbegrenzern und Duschunterbrechern zahlt sich für die Umwelt aus.
Unnötig laufende Wasserhähne müssen nicht sein. Beim Zähneputzen, Rasieren und sogar beim Händewaschen kann das Wasser abgestellt werden. Auch das Putzen und Spülen unter fließendem Wasser ist Verschwendung.

Sinnvoll ist auch Wasserspartaste an der Toilettenspülung. Sie kann ca. 3-4 Liter pro Spülgang zurückhalten.

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