Technische Universität Braunschweig

© TU Braunschweig/Friedrichs

Wie werden wir in Zukunft nachhaltiger fliegen? Wie können wir im Weltraum agieren?

Das sind zentrale Fragen, die die Luft- und Raumfahrtforschenden an der Technischen Universität Braunschweig bewegen. Die TU Braunschweig zählt zu den führenden Standorten für Luft- und Raumfahrtforschung in Deutschland. Als eine von nur wenigen Universitäten bietet sie einen voll ausgeprägten Studiengang in Luft- und Raumfahrttechnik und verbindet exzellente Forschung mit einer einzigartigen Ausbildung und Infrastruktur vor Ort. Forschung und Lehre sind eingebettet in eine strategische Allianz mit der Großforschung (DLR und PTB) sowie den Universitäten (Hannover) und auf europäischer Ebene mit der TU Delft.

Die TU Braunschweig als Sprecheruniversität des einzigen Exzellenzclusters mit Schwerpunkt Luftfahrtforschung, SE²A – Sustainable and Energy Efficient Aviation, legt zusammen mit ihren Partnern die wissenschaftlichen Grundlagen für eine klimafreundliche Luftfahrt der Zukunft. Mit dem Ziel, das Luftfahrtsystem, die Flugzeuge und Antriebe mit nachhaltigen Energiesystemen neu zu denken, arbeiten über 100 Promovierende im Cluster an neuen Lösungen. 

Gleichzeitig ist die Raumfahrt ein integraler Bestandteil des Forschungsprofils der TU Braunschweig: Von Satellitentechnologien bis zu orbitalen Systemen werden innovative Lösungen für die Nutzung und Erforschung des Weltraums entwickelt.

In dieser engen Verzahnung von Luft- und Raumfahrt, Grundlagenforschung und internationaler Kooperation positioniert sich die TU Braunschweig als einer der bedeutendsten Standorte für die Mobilität der Zukunft.

Ein globales Luftverkehrssystem zu gestalten, das klimaverträglich, zuverlässig, sicher und zugleich bezahlbar ist, zählt zu den größten Herausforderungen der Luftfahrt. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Energieträgern zu. Während batterie-elektrisch betriebene Flugzeuge mittelfristig kaum eine reduzierende Klimawirkung haben, hat nachhaltige elektrische Energie eine zentrale Bedeutung als Basis für alle Veredlungsprodukte wie Wasserstoff oder synthetisches Kerosin (PtL): Wasserstoff wird vor allem auf der zukünftigen Kurz- und Mittelstrecke und synthetisches Kerosin bzw. synthetisches Sustainable Aviation Fuel (SAF) in der oberen Mittel- und Langstrecke zum Einsatz kommen. Zweifelsohne müssen Flugzeuge spezifisch an die Energieträger angepasst werden und zusätzlich Missionsenergie auf allen Ebenen der Flugphysik einsparen, um Energiekosten zu reduzieren. Analysen zeigen, dass langfristig Verringerungen des Energieverbrauches um bis zu 50 Prozent möglich sind. Nur in enger Verzahnung von Flugzeug und Antrieb werden sich die spezifischen Vor- und Nachteile sinnvoll in ein nachhaltiges Gesamtsystem integrieren lassen. Einfache, drop-in-fähige Lösungen wie z.B. die ausschließliche SAF-Verwendung aus ganz unterschiedlichen Quellen bringen dagegen zu viele Nachteile mit sich – auf ökologischer, wie auch auf ökonomischer Basis.

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Wissenschaftler:innen demonstrieren das erste skalierte Flugzeugmodell der Technischen Universität Braunschweig.

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Versuchsträger CLIME für skalierte Flugexperimente in SE²A© Technisch Universität Braunschweig

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Wissenschaftler:innen erklären, wie ein skaliertes Flugzeugmodell funktioniert.

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Erklärt: Wie ein skaliertes Flugzeugmodell funktioniert | CLIME @ SE²A© Wisse

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