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Preisträgerin 2014: Prof. Dr. U. Staudinger

Portrait Prof. Dr. Ursula Staudinger (Foto: U. Staudinger)

Die Psychologin und Alternswissenschaftlerin
Prof. Dr. Ursula M. Staudinger
erhält für ihre herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Veränderbarkeit des Alternsprozesses und deren Folgen für den demografischen Wandel den Braunschweiger Forschungspreis 2014.

Vor dem Hintergrund einer Gesellschaft des langen Lebens erforscht Ursula M. Staudinger die Potenziale des Alterns und untersucht dabei das Zusammenspiel von Produktivität und Altern sowie die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne.

Derzeit baut sie ein weltweit einmaliges interdisziplinäres Forschungszentrum an der Columbia University auf: das Robert N. Butler Columbia Aging Center.

Zur Begründung

"Mit dem Braunschweiger Forschungspreis werden herausragende interdisziplinäre Forschungsleistungen ausgezeichnet, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen. Der demografische Wandel ist ein Thema, das uns alle betrifft. Auf die Herausforderungen, die eine alternde Gesellschaft mit sich bringt, müssen wir reagieren.

Die Preisträgerin widmet sich in ihrer Forschung unter anderem dem Thema Altern im Arbeitskontext. Frau Prof. Staudinger ist es wichtig, dass Arbeitgeber die Kompetenzen älterer Menschen erkennen und fördern. Das ist eine zentrale Zukunftsfrage: Wird es gelingen, die Fähigkeiten und die große Erfahrung älterer Arbeitnehmer sinnvoll einzubinden und wertzuschätzen? Deshalb ist es mir wichtig, dass wir die Arbeit von Frau Prof. Staudinger mit dem Braunschweiger Forschungspreis honorieren".

(Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig)

„Mit Ursula M. Staudinger zeichnen wir eine international führende Alternswissenschaftlerin aus. Ihre Forschungen zu den Potenzialen des Alterns sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels richtungweisend für die künftige Gestaltung unserer Lebens-, Arbeits- und Bildungswelten. Als Entwicklungspsychologin sucht sie konsequent die interdisziplinäre Verknüpfung mit den Neurowissenschaften, Sozial- und Gesundheitswissenschaften, ebenso wie zur Arbeits- und Bildungsforschung: Forschungsfelder, die in Braunschweiger Forschungseinrichtungen namhaft vertreten sind“

(Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig)

Zur Person:

Prof. Dr. Ursula M. Staudinger Staudinger ist seit Juli 2013 Gründungsdirektorin des Robert N. Butler Columbia Aging Centers an der Columbia University, New York. Zuvor war sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development.

Weitere berufliche Stationen umfassten u. a. das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und die TU Dresden. Staudinger hat Psychologie an der Universität Erlangen und an der Clark University, Massachusetts (USA), studiert. Sie promovierte 1988 zum Dr. phil. und habilitierte 1997 an der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Staudinger berät die Deutsche Bundesregierung in Altersfragen und ist u. a. Vizepräsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und deren Foreign Secretary, Kuratoriumsvorsitzende des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und Mitglied der Academy of Europe.

Weitere Informationen

21. November 2014: Feierliche Übergabe des Braunschweiger Forschungspreises

Braunschweiger Forschungspreis verliehen: Prof. Dr. Ursula M. Staudinger für herausragende Forschungsleistungen geehrt.

23. Oktober 2014: Renommierte Alternswissenschaftlerin ausgezeichnet

Braunschweiger Forschungspreis für Prof. Dr. Ursula M. Staudinger

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