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Manfred Zieger stellt vor: Ambrose Bierce

Ambrose Bierce, geboren 1842 in Meigs County, Ohio, gestorben vermutlich 1914 in Chihuahua, Mexiko – wurde möglicherweise während seiner journalistischen Recherchen über die Mexikanische Revolution standrechtlich erschossen. Als Anhänger Abraham Lincolns meldete sich Bierce 1861 bei Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs als Freiwilliger bei der Unionsarmee. Er erlebte einen der ersten mit den Mitteln einer Industrie geführten besonders grausamen und blutigen Krieg. Das prägt viele seiner Kurzgeschichten und außerdem „Des Teufels Wörterbuch“ (1911). Bei Poe gibt es als wiederkehrendes Motiv die Angst, lebendig begraben zu werden, bei Bierce ist es die, den eigenen Tod zweimal (und beim zweiten Mal bewusst) erleben zu müssen – ausgelöst vielleicht durch einen nur um Millimeter doch nicht tödlichen Kopfschuss. Für die Kurzgeschichte, entstanden in einer Gesellschaft, in der Zeit zu Geld geworden ist, ist er vor Hemingway ihr wichtigster Vertreter.



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