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Erinnerungskultur

„Wer Erinnerung mit Vergangenheitsfixierung gleichsetzt, übersieht ihr verwandelndes Potential […]. Indem die Erinnerungskultur das eigene (Mit-) Verschulden und die Empathie mit fremdem Leid in sich aufgenommen hat, kann die negative Last der Geschichte in zukunftsweisende Werte verwandelt werden.“      Aleida Assmann

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website,

hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Bereichen erinnerungskultureller Arbeit der Stadt Braunschweig.

Die Bemühungen um eine aktive und differenzierte Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit finden im Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig ein Forum.

Mit dem Ziel, verschiedene Projekte und Initiativen in diesem Bereich zu verbinden und damit ein gesamtstädtisches "Vernetztes Gedächtnis" zu schaffen, wurde das sogenannte Gedenkstättenkonzept der Stadt Braunschweig entwickelt.

In diesem Zusammenhang wurden bisher drei „Zentralen Gedenkstätten“, ebenso wie verschiedene weitere „Orte der Erinnerung“ realisiert.

Unter „Kolonialdenkmal Jasperallee“ finden Sie Recherchearbeiten bezüglich des kolonialen Erbes der Stadt Braunschweig, sowie Formen der kritischen Aufarbeitung und Vermittlung desselben.

Im Stadtbild verteilt erinnern „Persönlichkeitstafeln“ an prägende Braunschweiger Persönlichkeiten.

Rückblick

Erinnern Digital 2023

In Vorbereitung des zentralen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am Freitag, den 27. Januar 2023 wurde, wie im Vorjahr etabliert, auf der Internetseite der Gedenkstätte Schillstraße (http://www.schillstrasse.de/aktuell (Öffnet in einem neuen Tab)) bzw. auf dem YouTube-Kanal (https://www.youtube.com/channel/UCN9y4BEWQucVaWM4wRa33_w (Öffnet in einem neuen Tab)) täglich ab 15.00 Uhr ein neues digitales Angebot (Podcast) veröffentlicht. Der Countdown begann am 21. Januar und endete am 26. Januar 2023. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Erinnerungsprojekt der Stolpersteine. Interviews mit Akteur*innen, die in die Stolpersteinarbeit in Braunschweig, Wolfenbüttel, Seesen und Goslar involviert sind, wurden geführt. Dr. Brage Bei der Wieden, Dr. Joachim Frassl, Dr. Stefan Cramer und zwei Schüler der Realschule John-F.-Kennedy-Platz in Braunschweig berichten über ihre Motivationen. Das Angebot wurde in diesem Jahr in Kooperation mit dem Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e. V. erarbeitet.

Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2023 und Begleitangebote
In diesem Jahr gab es nach zweimaliger Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie wieder eine zentrale Veranstaltung am Tag des Gedenkens für Opfer des Nationalsozialismus. Die Stadt Braunschweig und der Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. hatten dazu gemeinsam am Freitag, den 27. Januar um 11.30 Uhr in den Außenbereich der Gedenkstätte Schillstraße (Schillstraße 25, 38102 Braunschweig) eingeladen. Den Verantwortlichen ist es ein wichtiges Anliegen, den Opfern des menschenverachtenden NS-Regimes still zu gedenken und einem Vergessen entgegenzuwirken. Darüber hinaus bestand am 27. Januar über die Möglichkeit, an der Gedenkstätte Kränze oder Blumen niederzulegen, um damit einer persönlichen Anteilnahme Ausdruck zu verleihen. Ferner wurde das Gedenkstättengebäude am Veranstaltungstag geöffnet. Interessierte waren eingeladen, dort mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen, mehr über den historischen Ort und das „Offene Archiv“ zu erfahren oder sich Videointerviews mit Überlebenden anzuschauen.


Jüdische Kulturtage zwischen Harz und Heide 2021 - grenzenlos

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Jüdische Kulturtage zwischen Harz und Heide 2021 - grenzenlos. YoutTube Video vom Israel Jacobson Netzwerk

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Jüdische Kulturtage zwischen Harz und Heide 2021 - grenzenlos

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Unter dem Titel »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« wurde im letzten Jahr bundesweit mit unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Vermittlungsformaten Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in den Mittelpunkt gestellt. Auch in Braunschweig haben sich In Fortschreibung der Programmlinie der Braunschweiger Memorial-Kultur Institutionen verbunden, um vom 12. September 2021 bis 2. Januar 2022 mit Konzerten, Lesungen, Filmen und Ausstellungen Menschen aller Generationen mitzunehmen auf den Weg durch die reiche Tradition, aber auch unvorstellbar leidvolle Geschichte des deutschen Judentums.



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