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Manfred Zieger stellt vor: Elias Canetti

Elias Canetti (1905 geboren in Russe, Bulgarien, 1994 gestorben in Zürich) stammte aus einer wohlhabenden sephardisch-jüdischen Kaufmannsfamilie. Nach dem Tod des Vaters 1912 zog die Mutter mit den Kindern nach Wien, bei Kriegsausbruch 1914 nach Zürich. Erst dort lernte Canetti Deutsch, studierte Chemie und beschäftigte sich mit der Massengesellschaft und dem Führerkult als einem neuen sozialpsychologischen Phänomen („Masse und Macht“, 1960). Durch Übersetzungen für den linken Malik-Verlag kam er mit vielen Autoren der 1920er Jahre zusammen. 1931 erschien sein erster Roman „Die Blendung“. 1938 floh er mit seiner Frau nach London. Ab 1964 schrieb er mit wachsendem Erfolg Dramen und seine Autobiographie („Die gerettete Zunge“, „Die Fackel im Ohr“, „Das Augenspiel“, 1977-1985). 1981 erhielt Canetti den Nobelpreis für Literatur.



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