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SEX MIT MADONNA | Chris Jäger

 (Foto: Dareos Khalili)

SEX MIT MADONNA Wie vom Blitz getroffen tanzen sie euphorisch, schon lange ihrer Kräfte beraubt. Ihre Körper flehen nach Entspannung doch sie finden keine Ruhe. „Als ich Sex mit Madonna hatte ging es mir kurz gut. (…) Sie hatte ihr Leben lang über mich gesungen.“ (Thomas Melle, bipolarer Schriftsteller) In diesem zeitgenössischen Tanztrio nimmt sich der Berliner Choreograf Chris Jäger der gesellschaftlich tabuisierten bipolaren Störung in ihrer Körperlichkeit an.

Auch manisch-depressive Erkrankung genannt, ist die bipolare Störung eine der häufigsten psychischen Erkrankungen Deutschlands und bringt Betroffene oft in prekäre Situationen. Wie bewegt sich ein manischer Körper und wie ein depressiver? Das Spannungsverhältnis von Manie und Depression in einem einzigen Menschen, das Körper und Geist schier zerreißt, ist Kern dieser choreografischen Auseinandersetzung. Die Veranstaltung findet in einem digitalen Format statt.

Eine Produktion von Chris Jäger und MIFRUSH Production in Koproduktion mit dem LOT-Theater Braunschweig | Eine Veranstaltung im Rahmen von Tanzstelle Braunschweig | Konzept und Choreografie: Chris Jäger | Tänzer*innen: Alessandro Marzotto Levy, Justyna Kalbarczyk, NN Gefördert durch die Stiftung für Seelische Gesundheit, die Braunschweigische Stiftung, die Stiftung Niedersachsen, das Bezirksamt Pankow von Berlin und NEUSTART KULTUR #TakeAction des Fonds Darstellende Künste. Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störung e.V., und dem Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V. Tanzstelle Braunschweig wird gefördert von der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. (Foto: Dareos Khalili)



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