Programm

© Janina Snatzke

Hier werden Sie über das aktuelle Programm und die anstehenden Projekte vom Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig informiert.
Unsere Veranstaltungen finden im Raabe-Haus statt. Sie finden uns aber auch gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern an anderen Orten der Stadt und der Region.

Bei allen Veranstaltungen sind telefonische Reservierungen unter

0531 70 189 317 jeweils von Di. - Do. von 10 - 15 Uhr möglich.

Alternativ per E-Mail an raabe-hausbraunschweigde

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig – eingerichtet in der letzten Wohnung des Schriftstellers Wilhelm Raabe (1831-1910) – aufgrund dieser historischen Gebäudesituation nicht über einen barrierefreien Zugang verfügt.

MÄRZ 2024

So. 10.03. | 15:00 Uhr | Raabe-Haus

Wilhelm Raabe – Schriftsteller und Ehrenbürger

Vortrag der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V. von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein Raabes Leben wurde stets bestimmt von der Literatur, die für ihn Freiheit bedeutete, aber nach seinem 70. Geburtstag auch von Anerkennung in der Gesellschaft, so etwa durch die Tatsache, dass er als Ehrenbürger Braunschweigs mit der höchsten städtischen Ehrung ausgezeichnet wurde.

Eintritt frei.


So. 10.03. | 17:00 Uhr | Raabe-Haus

Federleicht Lesung: Herztöne in Graphit

Kirsten Döbler und Helga Thiele-Messow, Autorinnen der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft e.V., lesen aus ihren Texten

Eintritt frei.


Di. 12.03. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Philosophische Spurensuche in literarischen Texten

Hilde Domin: Gedichte, vorgestellt von Johannes Heinen

Die Schriftstellerin Hilde Domin (1909 – 2006), ist besonders bekannt als Lyrikerin ungereimter Gedichte, einige davon werden an diesem Vormittag besprochen.

Eintritt frei.


Di. 12.03. | 16:30 Uhr | Raabe-Haus

Rendezvous mit Wilhelm Raabe - Lesung mit Pia Kranz

Es wird aus Wilhelm Raabes ersten Roman „Die Chronik der Sperlingsgasse" (1856) gelesen. Raabe lebte damals mitten in Berlin in der Spreegasse, die dem Roman zum Vorbild diente. In diesem „Gassengemälde" schreibt er mit viel Empathie und Sympathie von Freud und Leid seiner Protagonisten.

Eintritt frei.


Di. 12.03. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Vielfacher Schriftsinn - Die Lyrikerin Patti Smith

„Ich bin keine Musikerin“, sagte die Godmother des Punk. Musik diente ihr nur, um ihre Lyrik auf der Bühne zu präsentieren. An diesem Abend analysieren Luciana Tamas und Hans Gerd Hahn einige ausgewählte Strophen

Eintritt frei.


Mi. 13.03. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Das erste Buch: Spur und Abweg von Kurt Tallert

Moderation: Stefan Hallensleben

Eine deutsch-jüdische Familie, ein Vater, der überlebte, und die Spuren einer verlorenen Identität - In "Spur und Abweg" stellt Kurt Tallert sich der Verfolgungsgeschichte seiner Familie. Das Besondere an seinem Schicksal und seiner Perspektive auf die deutsche Geschichte: Kurt Tallert ist heute 37 Jahre alt, und doch wurde sein Vater als junger Mann noch von den Nazis als sogenannter Halbjude verfolgt. Bei der Geburt seines Sohnes ist Harry Tallert 58 Jahre alt. Und stirbt zwölf Jahre später. Was bleibt sind Erinnerungen, Notizen, Briefe, Fotos. Spuren eines beschädigten Lebens. Auf diesen Spuren wandelt Kurt Tallert. Sie führen ihn ins Bad Honnef seiner Kindheit, in zahllosen Regionalzügen quer durch die Republik und schließlich zu seiner jüdischen Urgroßmutter Berta – und zu der Frage: Was hat das eigentlich alles mit mir zu tun?
Eine Liebeserklärung an einen traumatisierten Vater, sprachgewaltig, bewegend und radikal intim. Kurt Tallert führt uns vor Augen, dass Erinnern oder Vergessen nicht für alle Gegenstand einer Entscheidung ist.

KURT TALLERT wurde 1986 in Bad Honnef geboren und studierte Germanistik und Hispanistik in Aachen und Santiago de Chile. Unter dem Künstlernamen "Retrogott" veröffentlichte er zahlreiche Alben. "Spur und Abweg" ist sein schriftstellerisches Debüt.

Eintritt frei.

© Constantin Arei

April 2024

Di. 02.04. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Philosophische Spurensuche in literarischen Texten

Else Lasker-Schüler: Gedichte, vorgestellt von Johannes Heinen und Merlin Krueger

Die deutsche Dichterin und Zeichnerin Else Lasker-Schüler (1869 – 1945) gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus.

Eintritt frei.


Mi. 03.04. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Das erste Buch Zugunruhe von Levin Westermann

Moderation: Ronald Schober

Zugunruhe, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration, die nächtliche Sehnsucht, das Gefühl, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich, geradezu verloren erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Debütroman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen, von Berichten über Pandemie und Klimakrise, von Weltraumkolonialisierungsträumen, streift er durch Landschaften der Schweiz und Deutschlands, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken, und protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der Menschen, einer Spezies außer Rand und Band, die vergessen hat, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten, dass sie umgeben ist von Leben, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört, jenen Sturm noch weiter anzufachen. So erweist sich die Unruhe letztlich als Ausdruck der Verfallsgeschichte von Natur und Kultur, die Westermann am Kipppunkt einzufangen weiß, als ein Aufbegehren im Angesicht des drohenden Untergangs.

 

Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel. 2020 wurde er mit dem renommierten Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet, 2021 mit den Schweizer Literaturpreis 2022 mit dem Deutschen Preis für Nature Writing.

© Bettina Wohlfender

Di. 09.04. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Ein Jahrhundert Gedichte (1900-1999)

Ein Streifzug durch die deutschsprachige Lyrik des 20. Jahrhunderts (1)
In dieser neuen Veranstaltungsreihe unternimmt Helmut Berthold den Versuch einer Literaturgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts in der Gattung des Gedichts. Alle Autoren und Autorinnen dieser Jahrhundertreise sind mit nur jeweils einem Text vertreten. Gestartet wird chronologisch mit Georg Bötticher (1900), Hugo von Hofmannsthal (1901) und Ernst Stadler (1902). Fortsetzung am 07.05.2024.

Eintritt frei.


Di. 09.04. | 15:00 Uhr | Raabe-Haus

Blind Date mit einem Text

Überraschungslesung mit Götz van Ooyen.

Es ist wieder so weit, Sie können sich wieder an einer Lesung erfreuen, ohne vorher zu wissen, welcher Text gelesen wird.

Eintritt frei.


Di. 09.04. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Manfred Zieger stellt vor: Amos Oz

Amos Oz (1939-2018), geboren in Jerusalem, war Journalist,
Schriftsteller und Professor für hebräische Literatur. Als Mitbegründer
der Friedensbewegung „Schalom“ trat er im israelisch-palästinensischen
Konflikt für eine Zwei-Staaten-Lösung ein.

Eintritt frei.


Mi. 10. 04. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Aufbrüche – Umbrüche in der Literatur mit Bernd Passier

Eine Nacht verändert die Weltliteratur - Franz Kafka: Das Urteil

Die in einer Nacht niedergeschriebene Erzählung „Das Urteil” markiert Kafkas (1883 – 1924) Eintritt in die Weltliteratur. In der Veranstaltung werden biografische Hintergründe beleuchtet und mögliche Zugänge zu der Erzählung diskutiert.

Eintritt frei.


Mi. 10.04. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Das erste Buch Sophia Lunra Schnack: feuchtes holz

Moderation: Britta Schinke

Shortlist RAURISER LITERATURPREIS für das beste Prosa-Debüt in deutscher Sprache 2024 - Ausgezeichnet mit dem HAYMON achensee.literatour Stipendium 2024

Sophia Lunra Schnacks Debütroman bewegt sich in einem zeitlosen Raum, in dem die Grenzen zwischen Erinnerung und Zukunft, Vergangenheit und ihrer gefürchteten Wiederkehr durchlässig werden. Fast märchenhaft mutet die Landschaft an, vor der rückblickend Kriegsrealitäten von Großvater und Urgroßvater erzählt werden. Der Übergang geschieht unbemerkt, elegant, harmonisch, genauso wie literarische Schranken und Genre-Grenzen sich verschieben: Prosa verwandelt sich in leichtfüßige Strophen und Verse erzählen ihre Geschichten. In der Auflösung erst entsteht der Zusammenhalt.

Ein Debütroman, der es in sich hat. Wer sich darauf einlässt, wird hohen Genuss aus der Lektüre dieses ‚Romans‘ ziehen. Lerke von Saalfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sophia Lunra Schnack, geboren 1990, lebt und schreibt überwiegend in Wien. Veröffentlichte bislang Lyrik und (lyrische) Prosa

Eintritt frei.

 

© Walter Pobaschnig

Di. 16.04. | 19:00 Uhr | Raabe-Haus

Vielfacher Schriftsinn: Thomas Brasch

Thomas Brasch (1945 - 2001) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Dichter, Drehbuchautor und Regisseur. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Lovely Rita“, „Vor den Vätern sterben die Söhne“ und „Der schöne 27. September“. Ein Abend mit Hans Gerd Hahn.

Eintritt frei.


Mi. 17.04. | 10:30 Uhr | Raabe-Haus

Lesekreis „Jugend in Erzähltexten um 1900“

Hermann Hesse: Unterm Rad Kapitel 1 – 2
mit Dr. habil. Peggy Gehrmann
Bereits die ersten beiden Kapitel des Romans zeigen, weshalb Hans Giebenrath ‚unters Rad‘ gerät. Was fehlt ihm, was geht ihm verloren, das ihn widerstandsfähig gemacht hätte?
Anmeldung per E-Mail an: raabe-hausbraunschweigde bis zum 09.04.2024. Die zu besprechenden Texte werden Ihnen dann ggf. zugeschickt.

Eintritt frei.


Mi. 17.04. | 18:30 Uhr | Raabe-Haus

Lesekreis „kurz und knapp“ - Bernhard Schlink

mit Susanne Maierhöfer

Anmeldung per Mail an raabe-hausbraunschweigde bis zum 09.04., am Folgetag werden Ihnen die zu besprechenden Texte zugeschickt.

Eintritt frei.


So. 28.04. | 15:00 Uhr | Raabe-Haus

Wilhelm Raabe und Friedrich Schiller

Vortrag der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V. von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein

Schon 1859 hatte Raabe mit Festgedicht „Zum Schillerfest“ ein Bekenntnis zur deutschen Literatur abgegeben, das auf seine in der steten textlichen Erinnerung und Anspielung an Schiller in Raabes Spätwerk Niederschlag fand.

Eintritt frei.


So. 28.04. | 17:00 Uhr | Raabe-Haus

Federleicht-Lesung: Sonnengesang und Meer

Charlott Ruth Kott und Lutz Tantow, Autor*innen der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft e.V., lesen aus ihren Texten.

Eintritt frei.

Mai 2024

So. 05.05. | 15:00 Uhr | Raabe-Haus

„in alls geduldig“- Gottsuche im Werk von Wilhelm Raabe

Vortrag von Markus Roentgen, Theologe und Referent für Spiritualität im Erzbistum Köln.

Die Spurensuche konzentriert sich insbesondere auf Raabes Roman „Die Akten des Vogelsangs“ (1896): Velten Andres, Karl Krumhardt und Helene Trotzendorff werden nach einer gemeinsamen Jugend in der idyllischen Vorstadtsiedlung „Im Vogelsang" gewaltsam auseinandergetrieben. 

Eintritt frei.


So. 05.05. | 16:00 Uhr | Spaziergang

Gestiefelt und Verkatert

ein literarischer Streifzug durch die Welt der großen und kleinen Katzen mit Ronald Schober, Treffpunkt: Skulptur „Katzenbalgen“, Kattreppeln 2 (Fußgängerzone)

Eintritt frei.


So. 05.05. | 17:00 Uhr 

Spaziergang durch die Liebeslyrik

von der Minne zur Moderne – Literarischer Spaziergang mit Susanne Maierhöfer, Treffpunkt: Eingang Klostergarten Riddagshausen.

Eintritt frei.

 


Di. 07.05. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Ein Jahrhundert Gedichte (1900-1999)

Ein Streifzug durch die deutschsprachige Lyrik des 20. Jahrhunderts (2)
Weiter geht es mit Helmut Bertholds Reise durch das 20. Jahrhundert anhand von ausgewählten Gedichten – weiter chronologisch mit Detlev von Liliencron (1903), Hermann Hesse (1904) und Frank Wedekind (1905). Fortsetzung folgt.

Eintritt frei.


Mi. 08.05. | 10:30 Uhr | Raabe-Haus

Lesekreis „Jugend in Erzähltexten um 1900“

Hermann Hesse: Unterm Rad Kapitel 3 – 5 mit Dr. habil. Peggy Gehrmann
Hans Giebenrath wird mit seinem Freund Hans Heilner eine Kontrastfigur zur Seite gestellt. Die Figuren und ihrer beider Verhältnis zu charakterisieren, könnte für das Textverständnis hilfreich sein.
Anmeldung per E-Mail an: raabe-hausbraunschweigde bis zum 29.04.2024. Die zu besprechenden Texte werden Ihnen dann ggf. zugeschickt.

Eintritt frei.


Do. 09.05. | 14:30 Uhr

Auf den Spuren Wilhelm Raabes

Vom Magniviertel ins Krähenfeld Spaziergang mit Johannes Heinen
Treffpunkt: Magnikirchplatz

Eintritt frei.


Mo. 13.05. | 18:30 Uhr

Beziehungsweise – Der literarische Spaziergang

Unter dem Titel „Beziehungsweise“ fanden 2023 in allen sechs Städten der AG der Niedersächsischen Literaturhäuser Projekte statt. Das Raabe-Haus:Literaturzentrum organisierte zwei Textwerkstätten. Die Ergebnisse werden von dem Schauspieler Ronald Schober bei einem Spaziergang präsentiert.
Treffpunkt: Viewegs Garten, gegenüber von der Stadthalle

Eintritt frei.


Mi. 15.05. | 11:00 Uhr | Raabe-Haus

Aufbrüche – Umbrüche in der Literatur

mit Bernd Passier
Dieser da bin ich – Rolf Dieter Brinkmann und Lyrik der „Neuen Subjektivität”
Mit der polemischen Abwendung von der „hermetischen Lyrik” zeichnet sich Ende der 60er Jahre eine neue literarische Strömung ab, die das Subjekt und seine alltäglichen Erfahrungen in den Vordergrund stellt. Zu ihren wichtigsten Vertretern zählt Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975). Exemplarisch werden Gedichte von Brinkmann und weiterer Autor*innen der „Neuen Subjektivität” vorgestellt.

Eintritt frei.


Mi. 15.05. | 18:30 Uhr | Raabe-Haus

Lesekreis „kurz und knapp“: Olga Tokarczuk

mit Susanne Maierhöfer
Anmeldung per E-Mail an: raabe-hausbraunschweigde bis zum 07.05.2024, am Folgetag werden Ihnen die zu besprechenden Texte zugeschickt.

Eintritt frei.


So. 26.05. | 11:00 Uhr

Über das Wandern und Spazierengehen

Literarischer Spaziergang mit Ronald Schober
Treffpunkt: Großer Springbrunnen im Inselpark

Eintritt frei.


So. 26.05. | 16:00 Uhr

Jetzt schlägt´s Dreizehn

Literarischer Spaziergang mit Andreas Jäger
Treffpunkt: Haupteingang Kleines Haus, Staatstheater Braunschweig

Eintritt frei.

Juni 2024

So. 02.06. | 11:00 Uhr 

Ich lach mich scheckig – Geschichten zum Weglachen

 - Literarischer Spaziergang mit Andreas Jäger, Treffpunkt: Obelisk am Löwenwall

Eintritt frei.


Mi. 05.06. | 10:30 Uhr | Raabe-Haus

Lesekreis „Jugend in Erzähltexten um 1900“

mit Dr. habil. Peggy Gehrmann

Dieser dichte, symbolgesättigte Text vermittelt eindrücklich den radikalen Willen eines jungen Menschen nach Befreiung aus seiner ausweglos scheinenden Lage. Es wird der Wirkung von Rilkes Bildsprache nachgegangen.


Anmeldung per E-Mail an: raabe-hausbraunschweigde bis zum 28.05.2024. Die zu besprechenden Texte werden Ihnen dann ggf. zugeschickt.

Eintritt frei.


Sa. 08.06.2024 | 18:00 – 22:00 Uhr | Raabe-Haus

Braunschweiger Museumsnacht - Literatur aus der Region

Autorinnen und Autoren der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft lesen kurze eigene Texte am laufenden Band. Besucherinnen und Besucher dürfen zu den Lesungen kommen und gehen, wann immer sie möchten. Es besteht zudem die Möglichkeit, sich durch das Raabe-Museum führen zu lassen.

Eintritt frei.


So. 09.06. | 17:00 Uhr 

Spaziergang durch die Liebeslyrik - von der Minne zur Moderne

Literarischer Spaziergang mit Susanne Maierhöfer, Treffpunkt: Eingang Klostergarten Riddagshausen.

Eintritt frei.


So. 09.06. | 17:00 Uhr 

Mumien, Monster, Mutationen – vom Gruseln, Grauen und Gottlosigkeit

Literarischer Spaziergang mit Andreas Jäger, Treffpunkt: Gaußdenkmal am Gaußberg, Schubertstrasse.

Eintritt frei.


Di. 11.06. | 19:30 Uhr | Roter Saal im Schloss

Von Ost nach West – Berlin – Wien – Heimat

mit Anja Lechle, Sprache und Gesang und Ralf Schurbohm, Klavier.
Der Abend erzählt die Geschichte der Schauspielerin Anja Lechle. Aufgewachsen in der DDR in einer Schauspielerfamilie entschied sie sich sehr früh in den Westen zu gehen. Viele Künstlerpersönlichkeiten beeinflussten sie auf ihrem Weg – von Berlin über Wien zurück in ihre brandenburgische Heimat.


Eintritt: Abendkasse: 20,00 € / ermäßigt 10,00 €
Vorverkauf: 18,00 € / erm. 9,00 € (inkl. Gebühren)
Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen


Do. 13.06. | 19:00 Uhr | Roter Saal 

"Ich bin sogar als großer Lacher bekannt - eine Franz-Kafka-Revue" mit Anne-Dore Krohn und Denis Scheck

Ein T-Shirt, gesehen in New York, zeigt ein Kafka-Portrait mit der Aufschrift: "Kafka didn't have a lot of fun, either." Aber stimmt das denn? Wußten Sie, daß es Franz Kafka war, der den Anrufbeantworter erfunden hat? Und zusammen mit seinem Freund Max Brod eine Buchreihe konzipierte, die so etwas wie der "Lonely Planet"-Reiseführer seiner Zeit war? Kafkas größte Stärke: der verblüffende Perspektivwechsel, das heißt seine Fähigkeit, die Welt erst aus der Sicht einer Katze und im nächsten Moment aus den Augen einer Maus zu betrachten. Die Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn und der Literaturkritiker Denis Scheck zeigen in ihrer "Kafka-Revue" einige weniger bekannte Facetten des Prager Jahrhundertgenies und machen sich auf zur Vermessung des Kontinents Kafkas.

Eintritt 12:00 €, ermäßigt 8,00 €


So. 16.06. | 17:00 Uhr | Raabe-Haus

Bloomsday. Der Tag von James Joyce

Bloomsday – an diesem Welttag der Literatur wird wieder an vielen Orten der Welt aus dem „Ulysses“, dem berühmtesten Werk von James Joyce, gelesen werden.

Wie in den letzten Jahren wird das Raabe – Haus eine Station auf der Irrfahrt von Leopold Bloom sein.

Eintritt frei.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Janina Snatzke
  • Constantin Arei
  • Bettina Wohlfender
  • Walter Pobaschnig