Sechs neue Gründungsideen für die Braunschweiger Innenstadt
9. Oktober 2026
Gründungsprogramm Innenstadt geht in die nächste Runde
Das Gründungsprogramm Innenstadt geht in die zweite Runde. Sechs Gründungsideen haben die Aufnahme in die „Gründungswerkstatt“ geschafft und entwickeln in den kommenden Monaten ihre Ideen für die Braunschweiger Innenstadt weiter.
Mit dem Gründungsprogramm Innenstadt unterstützt die Braunschweig Zukunft GmbH neue Geschäftsideen, die dazu beitragen können, die Innenstadt zu beleben, neue Angebote zu schaffen und sie zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
„Die Bandbreite der sechs neuen Gründungsideen zeigt, wie vielfältig die Perspektiven auf die Innenstadt sind. Genau diese Vielfalt wollen wir mit dem Gründungsprogramm fördern und Gründerinnen und Gründer dabei unterstützen, aus ihren Ideen tragfähige Konzepte zu entwickeln“, so Jörg Meyer, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.
Die Ideen im Überblick:
Christina Schmidt und Anna Schlickwei möchten mit ihrer Gründungsidee einen niedrigschwelligen Ort der Begegnung schaffen. Kulturelle Angebote sollen unterschiedliche Menschen zusammenbringen und dadurch Einsamkeit entgegenwirken.
Mohammed Etesami arbeitet an der Etablierung einer „Urban Intelligence Layer“ (UIL) für Braunschweig. Die Lösung soll bestehende urbane Daten – beispielsweise zu Verkehr, Wetter, Luftqualität oder Baustellen – miteinander verknüpfen. So sollen Zusammenhänge im städtischen Raum besser sichtbar und nutzbar werden.
Vajda Lüneburg und Larissa Morcillo entwickeln unter dem Namen „pure:absicht“ besondere Veranstaltungsformate, bei denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsame Erlebnisse schaffen können.
Juliana Stamm und Celine Stradtmann richten sich mit ihrem „Zentrum der Leichtigkeit“ mit einem ganzheitlichen Gesundheits- und Empowerment-Angebot an Frauen mit chronischen Erkrankungen.
Mit „VON HIER“ entwickelt Felicia Schneeweis eine physische Plattform mit geteilter Handelsinfrastruktur für die regionale Kreativszene.
Eva Bleibtreu möchte eine Galerie für zeitgenössische Kunst eröffnen. Die „Galerie Bleibtreu“ soll zusätzlich eine Unterstützungsplattform bieten, die Künstlerinnen und Künstler vertritt und mit Sammlern, Unternehmen und Kulturinstitutionen vernetzt. Dabei soll der Fokus unter anderem auf neuen künstlerischen Praktiken sowie der Verbindung von Kunst und Wissenschaft liegen.
In der Gründungswerkstatt erhalten die Teams in einem sechsmonatigem Programm Unterstützung durch Workshops und Mentoring bei der Weiterentwicklung und Verstetigung ihrer Vorhaben.