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DOKfilm im Roten Saal

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Die Filmreihe "DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts im Roten Saal, Schlossplatz 1, richtet seit dem Jahr 2010 den Focus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme und versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen. 

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaal@braunschweig.de.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Aktuelles Filmprogramm

DO | 26. APRIL 2018 | 19:30 Uhr | Playing God

Deutschland/Niederlande 2017 | Regie: Karin Jurschick | 95 Min. | OmU | FSK: 6

Kurz nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 verabschiedet der US-Kongress ein ungewöhnliches Gesetz. Die Politiker legen einen milliardenschweren Fonds auf, aus dem alle Opfer entschädigt werden sollen, die freiwillig auf den Gang zum Gericht verzichten. Ein Mann wird dabei von George Bush persönlich zum alleinigen Entscheider über alle Abfindungssummen ernannt: Der Anwalt und Mediator Ken Feinberg, der den „Master of Disaster“ spielen soll. Er allein entscheidet, wer unter welchen Voraussetzungen wie viel Geld bekommt. Ein Portrait des Mannes, der in den USA in allen großen Entschädigungsfällen der „special master“ ist, angefangen von Agent Orange nach dem Vietnamkrieg bis zur Abgasaffäre von VW.

DO | 24. MAI 2018 | 19:30 Uhr | Free Lunch Society - Komm, komm Grundeinkommen

Deutschland, Österreich 2018 | Regie: Christian Tod | 95 Min. | OmU | FSK: 0

Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine der viel diskutiertesten Utopien unserer Zeit. Der Film erzählt die Geschichte dieser Idee, die seit über 60 Jahren weltweit immer wieder getestet wird. Eliten – ob an Universitäten oder in Regierungen – denken darüber nach, wie sich Arbeit und Einkommen trennen lassen und welche Folgen das hätte. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat. Filmemacher Tod ist überzeugt, dass das bedingungslose Grundeinkommen Teil unserer Zukunft sein wird. Dem Film fehlen die kritischen Stimmen, aber er regt einen inneren Diskurs an. Man fragt sich, wenn man aus dem Kino kommt: Wie will ich eigentlich leben?

DO | 21. JUNI 2018 | 19:30 Uhr: The Green Lie - Die grüne Lüge

Österreich/Deutschland/Brasilien/Indonesien/USA 2017 | Regie: Werner Boote | 97 Min. | FSK: ab 0

Durch das eigene Konsumverhalten einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten, ist der Wunsch vieler Verbraucher. Doch nachhaltiger Konsum ist nicht so einfach. Das zeigt Boote in seinem neuen Dokumentarfilm. Begleitet von der Journalistin und Umweltexpertin Kathrin Hartmann, die sich mit dem so genannten „Greenwashing“ auskennt, begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“. Vom österreichischen Supermarkt über Indonesien in die USA reisen Boote und Hartmann, um Orte zu besuchen, die von der Zerstörungsgewalt hinter dem „Greenwashing“ zeugen. Sie diskutieren mit namhaften Experten über die Verbindung von Ökologie und Ökonomie, aber auch den Fehler der Politik, die Verantwortung für den gerechten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf die Verbraucher abzuwälzen.

DO | 26. JULI 2018 | 19:30 Uhr: Sternenjäger - Abenteuer Nachthimmel

Szenenfoto aus dem Film "Auf der sicheren Seite"

Deutschland 2016/2017 | Regie: Christian Schidlowski, Rohan
Fernando | 90 Min. | FSK: 0

Der Film begleitet fünf der besten Sternenfotografen der Welt bei ihren abenteuerlichen Reisen zu den abgelegensten Plätzen der Erde. Ihr selbst erklärtes Ziel ist es, den Menschen den schönen Nachthimmel wieder nahe zu bringen, der im Angesicht permanenter Luftverschmutzung und andauernder Beleuchtung zu verblassen droht. Dabei führt sie ihr Weg ins australische Outback, auf die winterliche Iceroad zu den Polarlichtern in Nordkanada, in die Atacama Wüste, auf bis zu 5000 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Hochebenen in Chile, ins winterliche Norwegen und nach Indonesien, wo sie eine totale Sonnenfinsternis beobachten können. Viele Hindernisse gilt es zu bewältigen, aber dafür werden sie mit wunderschönen Landschaften belohnt und mit Begegnungen mit Ureinwohnern, die ihnen viel über die Bedeutung des Sternenhimmels und seiner Verknüpfung mit ihrer Kultur erzählen.

Ausgezeichnet!

Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia) (Foto: nordmedia/Jörg Lorenz)
Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia)

Das städtische Kulturinstitut ist für seine Filmreihe „DOKfilm im Roten Saal“ mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden.

Kontaktadresse

Roter Saal
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Telefon 0531 470 4861
E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Anfahrt Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.

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