Menü und Suche

DOKfilm im Roten Saal

Logo

Die Filmreihe "DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts im Roten Saal, Schlossplatz 1, richtet seit dem Jahr 2010 den Focus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme und versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen. 

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaal@braunschweig.de.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Aktuelles Filmprogramm

DO | 26. OKTOBER 2017 | 19:30 Uhr: Bananas, Pancakes und der Lonely Planet

Laos | Regie: Daan Veldhuizen | 93 Min. | OmU | FSK: in Prüfung

Shai und Khao leben in dem kleinen Dorf Muang Ngoi in Laos und sind Freunde seit ihrer Kindheit. Sie fischen gemeinsam, schlagen Holz im Dschungel und haben gelernt, in der wilden Natur zu leben. Doch während Khao glücklich und zufrieden mit seinem Leben als Reisbauer ist, fühlt sich Shai, nachdem er einige Zeit in der Stadt gelebt hat, auf dem Dorf eingeengt. Als Backpacker das Dorf auf der Suche nach der authentischsten Reiseerfahrung entdecken, ziehen Veränderungen ein. Das zuvor stark spirituelle Leben der Dorfbewohner und ihre traditionellen östlichen Werte treffen auf ein neues System: den globalen Kapitalismus. Das Streben nach dem vermeintlichen Wohlstand und dem Anschluss an die moderne Welt verändert das ehedem so abgelegene Dorf und auch die Freundschaft von Shai und Khao. Daan Veldhuizen zeigt in seinem Film die Auswirkungen des Tourismus, ohne Partei zu ergreifen.

Programmtipp: MO | 23. OKTOBER 2017 | 19:00 Uhr: Disturbing the Peace

Szenenfoto

Filmvorführung und Gesprächsrunde
USA 2016 | Regie: Stephen Apkon, Andrew Young 83 Min. | keine FSK-Prüfung. Folglich freigegeben ab 18 | OF mit deutschen Untertiteln

In einer Welt, in der militärische Auseinandersetzungen den Alltag bestimmen, verdient der gewaltfreie Einsatz für den Frieden im Nahen Osten unsere besondere Aufmerksamkeit. Ein internationales Filmteam hat das Engagement der israelisch-palästinensischen Organisation „Combatants for Peace“ dokumentiert. Ihr Film „Disturbing the Peace“ – den Frieden stören – erzählt in beeindruckenden Bildern und Geschichten, wie ehemalige Kämpferinnen und Kämpfer gemeinsam für ein Ende der Gewalt einstehen.

Im Anschluss an die Filmvorführung laden die Veranstalter ein, in einer offenen Gesprächsrunde mit dem Filmteam und Mitgliedern der „Combatants for Peace“ zu diskutieren.

Der Film wird in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. 

Veranstalter: forumZFD, Combatants for Peace in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Braunschweig und der Abteilung Literatur und Musik der Stadt Braunschweig

Eintritt frei - um Spenden wird gebeten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie tel. unter 05331 80 25 43 od. 05331 80 25 42 bei der  Evangelischen Erwachsenenbildung Braunschweig. 

DO | 9. NOVEMBER 2017 | 18:00 Uhr: Wir sind Juden aus Breslau

Szenenfoto

DOKfilm-Sonderveranstaltung zum Gedenken an die Pogromnacht

Deutschland 2016 | Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies | 108 Min. | FSK: ab 12 | Prädikat wertvoll
Zu Gast: Dirk Szuszies

Sie waren jung und blickten hoffnungsvoll in die Zukunft. In der heute zu Polen gehörenden Stadt Breslau, wo der damals die drittgrößte jüdischen Gemeinde Deutschlands beheimatet war, fühlten sich die Jugendlichen zu Hause. Doch dann wurde ihr friedliches Leben durch Hitlers Machtergreifung zerstört. Mit der Judenverfolgung brachen düstere Zeiten an: Tausende Menschen wurden gefangen genommen, in Konzentrationslager deportiert und getötet. Nur wenige hatten das Glück, die Schrecken der Nazizeit zu überleben. Die Dokumentation widmet sich weniger dem Grauen der Schoah, sondern eher dem Leben danach. Wie ist die Biographie der Überlebenden nach dem Ende des Dritten Reichs verlaufen? Wie konnten sie das, was ihnen angetan wurde, verarbeiten und neuen Lebensmut finden? Diese und weitere Fragen beantworten 14 Überlebende aus Breslau. Zur Filmvorführung und zu dem im Anschluss an die Vorführung stattfindenden Filmgespräch ist einer der beiden Regisseure zu Gast. In Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Kulturverein Braunschweig e. V. mit dem städtischen Fachbereich Kultur

DO | 16. NOVEMBER 2017 | 19:30 Uhr: Robert Doisneau - Das Auge von Paris

Frankreich 2016 | Regie: Clémentine Deroudille | 77 Min. | OmU | FSK: ab 0

Robert Doisneau (1912-1994) war einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Doisneaus Enkelin Clémentine Deroudille zeigt in diesem sehr persönlichen Porträt die unbekannten Seiten des Mannes und Künstlers, der seine Berufung darin sah, anderen Menschen Glück zu schenken., der mit seinen alltäglichen aber intimen Bildern ganze Generationen geprägt hat. Anhand zum Teil unveröffentlichter Fotografien und Filmaufnahmen aus dem Nachlass sowie in Gesprächen mit Freunden und Kollegen zeichnet Deroudille seinen Lebensweg von der Kindheit in einem Pariser Vorort bis hin zu seinem weltweiten Durchbruch als Fotograf nach. Doisneaus Werk entsprechend rückt der Film auch sein wichtigstes Sujets in den Fokus: Paris und seine Menschen.

Ausgezeichnet!

Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia) (Foto: nordmedia/Jörg Lorenz)
Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia)

Das städtische Kulturinstitut ist für seine Filmreihe „DOKfilm im Roten Saal“ mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden.

Kontaktadresse

Roter Saal
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Telefon 0531 470 4861
E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Anfahrt Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.

Zu diesem Thema