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DOKfilm im Roten Saal

"DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts ist Braunschweigs erste, 2010 gestartete Dokumentarfilm-Reihe. Sie richtet den Fokus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme und versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmang

Die Faltblätter der Reihe

"DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts ist Braunschweigs erste, 2010 gestartete Dokumentarfilm-Reihe. Sie richtet den Fokus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme und versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen im Roten Saal stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen. 

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaalbraunschweigde.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Preispate Max von Thun, Iris Mügge, Stadt Braunschweig-DOKfilm im Roten Saal, und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer (v.l.n.r., Foto Jörg Lorenz, 2015)

Ausgezeichnet!

„DOKfilm im Roten Saal“ ist im Rahmen der Kinoprogrammpreise mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden, zuletzt für das Jahresfilmprogramm 2018 mit einer lobenden Erwähnung.


© VerleihFilmplakat

DO 29. August 2019 | 19:30 Uhr: Push - Für das Grundrecht auf Wohnen

Schweden 2019 | Regie: Fredrik Gertten | 92 Min. | OmdU | FSK ab 0

Das Recht auf Wohnen wird seit 1966 von der UN als Menschenrecht anerkannt. Doch auch in den westlichen Industrienationen steht vielen Menschen adäquater Wohnraum nicht zur Verfügung. Die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen steigen seit Jahren enorm an – vor allem in den städtischen Ballungsräumen von Europa und Nordamerika, aber auch in asiatischen Metropolen. Erwerbstätige müssen zunehmend mehr von ihren Einkünften für Wohnkosten aufwenden und können es sich oft nicht mehr leisten, in den Städten zu wohnen, in denen sie arbeiten. Die Zahl der Obdachlosen nimmt zu. Der Film begleitet Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. 


© VerleihFilmplakat

DO 26. SEPTEMBER 2019 | 19:30 Uhr: The Whale and the Raven

Kanada, Deutschland 2019 | Regie: Mirjam Leuze | 101 Min. | OmdU | FSK: o. A.

Sind Wale Individuen mit der Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Intelligenz? Janie Wray und Hermann Meuter sind fest davon überzeugt.
In enger Zusammenarbeit mit der Gitga’at First Nation dokumentieren die beiden Walforscher seit 15 Jahren das Verhalten von Orcas, Buckel und Finnwalen an der einsamen Westküste Kanadas. Doch dann entdeckt die Öl- und Gasindustrie die Region. Die stille Fjordlandschaft soll in eine Tankerroute für den Transport von Flüssiggas verwandelt werden. Was die Tankerroute für die Wale bedeuten wird, ist nicht absehbar. In ihrem Film wirft Regisseurin Mirjam Leuze die Frage auf, ob wir Menschen das Recht haben, die Welt ausschließlich nach unseren Bedürfnissen zu formen. Nah dran an den beiden Walforschern gibt der Film einen tiefen Einblick in ein gefährdetes Biotop und in die Welt der Wale.


© VerleihFilmplakat

DO 17. OKTOBER 2019 | 19:30 Uhr: Peter Lindbergh – Women's Stories

Deutschland 2019 | Regie: Jean-Michel Vecchiet | 103 Min. | FSK: ab 0

Der Film zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der
zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt? Peter Lindbergh gelang es, Frauen wie Naomi Campbell, Linda Evangelista oder Cindy Crawford unter einem völlig anderen Blickwinkel abzubilden und sie zu den größten Topmodels der Welt zu machen. Vecciets Film ist ein einfühlsames Porträt, von Lindberghs Kindheit – die geprägt war von den Spuren des Zweiten Weltkriegs – bis hin zu dem Künstler und Starfotografen, der bis heute von den größten Marken weltweit gebucht wird.


© VerleihFilmplakat

DO 28. NOVEMBER 2019 | 19:30 Uhr: Born in Evin

Deutschland, Österreich 2019 | Regie: Maryam Zaree | 95 Min. | OmdU | FSK: o. A.

Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree sucht die Hintergründe der eigenen Geburt in Evin, einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse des Iran, zu erhellen. Vor 40 Jahren wurde der Schah und mit ihm die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue Staatschef und religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung
Zehntausende politischer Gegner verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die nach Jahren im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten. In ihrem dokumentarischen Debütfilm begibt sich Maryam Zaree auf eine persönliche Spurensuche: Sie versucht das Schweigen zu brechen und mit ihren Eltern über die gewaltvollen Umstände ihrer Geburt zu sprechen. Und sie befragt andere Menschen, die in Evin geboren wurden, nach ihren Erfahrungen und den traumatischen Konsequenzen.


Kontaktadresse

Roter Saal

Anschrift

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4704861

Anfahrtsbeschreibung

Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.