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DOKfilm im Roten Saal

"DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts ist Braunschweigs erste, 2010 gestartete Dokumentarfilm-Reihe. Sie richtet den Fokus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme.
Der Rote Saal ist bis auf Weiteres geschlossen.

Die Faltblätter der Reihe

Die Reihe versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen im Roten Saal stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen.

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Auch online- oder tel. reservierte Karten für die DOKfilme können ausschließlich am Veranstaltungstag an der Abendkasse vor dem Roten Saal erworben werden. Die Abendkasse öffnet um 18:30 Uhr.

Die Reservierung verfällt um 19:15 Uhr. Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaalbraunschweigde.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Preispate Max von Thun, Iris Mügge, Stadt Braunschweig-DOKfilm im Roten Saal, und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer (v.l.n.r., Foto Jörg Lorenz, 2015)

Ausgezeichnet!

„DOKfilm im Roten Saal“ ist im Rahmen der Kinoprogrammpreise mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden, zuletzt für das Jahresfilmprogramm 2018 mit einer lobenden Erwähnung.


Filmplakat

DO 23. JANUAR 2020 | 19:30 Uhr: Human Nature: Die CRISPR Revolution

USA 2019 | Regie: Adam Bolt | 91 Min. | OmdU | FSK: ab 12 

Einer der größten wissenschaftlichen Durchbrüche des 21. Jahrhunderts: CRISPR. Extrahiert aus bakteriellen Immunsystemen ermöglicht die Genschere CRISPR-CAS9 in den Händen bahnbrechender Wissenschaftler heute eine nie dagewesene Kontrolle über die grundsätzlichsten Bausteine des Lebens. So öffnen sich Wege, um Krankheiten zu heilen, die gesamte Biosphäre umzugestalten und letztlich auch unsere eigenen Kinder zu designen. Die Setzung ethischer Grenzen hinkt diesem rasanten Fortschritt hinterher. Bolt zeigt in seinem Film, wie Gen-Veränderung mit CRISPR-CAS9 funktioniert und wie sie unser Leben beeinflussen könnte. „Ein Dokumentarfilm handelt vom neuen Lieblingstool der Gentechniker: Crispr. Nerdig? Schon. Aber jeder sollte "Human Nature" sehen. Es geht um die Zukunft der Menschheit.“ [Die Zeit vom 7. November 2019]


Filmplakat

DO 27. FEBRUAR 2020 | 19:30 Uhr: But Beautiful

Österreich/Deutschland 2019 | Regie: Erwin Wagenhofer | 116 Min. | OmdU | FSK: ab 0

Alles wird gut? So einfach macht es sich Filmemacher Erwin Wagenhofer, Regisseur von „We Feed the World“, „Alphabet“, „Let’s Make Money“ nicht. In seinem neuesten Film sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen, aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein junges Jazztrio und eine beseelte kolumbianische Sängerin... „But Beautiful“ verbindet sie alle. Alles wird gut? „Alles kann gut werden“, so Wagenhofer.


© Constantin Film/Daniel SchönauerFilmplaket

DO 26. MÄRZ 2020 | 19:30 Uhr: Peter Wohlleben – Das geheime Leben der Bäume

Deutschland 2020 | Regie: Jörg Adolph, Jan Haft | 90 Min. | FSK: in Prüfung

Die ganze Welt spricht über die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Mit seinem Bestseller „Das geheime Leben der Bäume“ öffnete uns Peter Wohlleben die Augen über die verborgene Welt des Waldes. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume. Unter der Regie von Jörg Adolph („Elternschule“) und begleitet von einmaligen Naturaufnahmen von Jan Haft („Das grüne Wunder“) kommt der Bestseller nun ins Kino. Der Film gibt einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der Bäume und folgt gleichzeitig Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen für ein neues Verständnis für den Wald wirbt.


Filmplaket

DO 23. April | 19:30 Uhr: Der Krieg in mir

Deutschland, Schweiz 2019 | Regie: Sebastian Heinzel | 83 Min. | FSK: ab 6


„„Wieviel Soldat steckt noch in mir?“ fragt sich Sebastian Heinzel, als er im Wehrmachtsarchiv erfährt, dass sein Großvater im Zweiten Weltkrieg in Russland gekämpft hat. In seiner Familie erwähnte Opa Hans diesen Einsatz bis zu seinem Tod mit keinem Wort. Angeregt von den Entdeckungen reist der Filmemacher an jene Orte, wo sein Großvater als Soldat stationiert war. Dabei stößt er auf ungeahnte Verbindungen zu seinem Leben und zu seinen Kriegsträumen, die ihn seit Jahrzehnten verfolgen. Sebastian bezieht seinen Vater in seine Auseinandersetzung ein, die beide einander näher bringt und das Schweigen bricht, das auch seinen Vater prägte. Der Film will zeigen, wie sich Knoten in der eigenen Familiengeschichte lösen lassen und Veränderungen Raum geben.


Kontaktadresse

Roter Saal

Anschrift

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4704861

Anfahrtsbeschreibung

Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.