Jugend- und Quartiersplatz Gliesmaroder Bahnhof
Der Jugend- und Quartiersplatz teilt sich in zwei Flächen, welche durch die Gliesmaroder Straße, Haltepunkte für Straßenbahn und Bus, räumlich voneinander getrennt sind.
Die Hauptfläche wird im Osten durch den Bahnhofsvorplatz mit dem querenden Ringgleis begrenzt, während sie im Westen durch die vorhandenen Garagenhöfe und gewerbliche Nutzungen eingefasst werden. Berücksichtigt wird auch eine perspektivisch geplante Geh- und Radwegeverbindung in westliche Richtung zur Böcklinstraße, nach erfolgtem Abriss der Garagen auf städtischem Flurstück.
Hauptfläche im Süden
Die vorherige Rasenfläche wird insgesamt in eine grünbestimmte Platzfläche umgewandelt, welche Wegebeziehungen in verschiedene Richtungen ermöglicht. Dadurch erfährt die Fläche eine Belebung und soll zu einem lebendigen Stadtraum, zum Treffpunkt und zum Quartiersplatz mit Aufenthaltsqualität und mit sportlichen Betätigungsflächen für Jugendliche werden.
Größere Baumfällungen sind bis auf wenige Ausnahmen nicht vorgesehen, jedoch wird der vorhandene Brombeeraufwuchs zurückgenommen, um neue Nutzungen zu ermöglichen. Im zentralen Planungsbereich werden sechs neue Bäume in Pflanzinseln locker über die Flächen verteilt und sorgen künftig für eine gute Raumbildung sowie für ein besseres Mikroklima.
Rasen- und Pflanzflächen sind grundsätzlich modelliert gedacht, d. h. sie kommen räumlich aus den Flächen heraus und stellen zum Teil durch blühende Stauden- und Gehölzmischungen optische und jahreszeitliche Hingucker dar.
Nördliches Baufeld
Derzeit im Bestand eine öffentliche Verkehrsgrünfläche.
Östlich des nördlichen Baufelds liegt am Ringgleis ein Fahrradunterstand, auf der Westseite grenzt eine Mauer das Baufeld zur anliegenden Tankstelle ab. Auf der Nordseite wird es durch den kombinierten Geh- und Radweg und die Hans-Sommer-Straße begrenzt.
Es werden sieben neue Bäume gepflanzt. Desweiteren werden Strauchpflanzungen und eine Staudenmischpflanzung angelegt.
Ausstattung Jugendplatz
Im Norden der Platzfläche befindet sich eine Calisthenicsanlage in radialer Anordnung.
Im Süden ist eine mit Ballfangzaun eingefasste Multisportanlage verortet. Der Ballfangzaun in radialer Anordnung, besteht aus Stahlrohrgitterelementen sowie als oberer Abschluss mit Ballfangnetzen.
Desweiteren werden zwei Ellbogenschaukeln im unteren südlichen Bereich der Fläche angeordnet.
Nach Westen finden sich zwei Flächen zum Teqball- oder Tischtennisspiel. Darüber hinaus verteilen sich über den Gesamtraum verschiedenste Aufenthaltsangebote von Einzelbänken bis zu Sitzpodesten, die den Aufenthalt von Gruppen auf dem Platz ermöglichen. Nach Westen steigt das Gelände leicht an und bietet so eine, dem Platz zugeneigte, Liegewiese zum Zuschauen, Picknicken oder einfach zum Treffen.
Die nördliche Teilfläche wird zu einer nutzbaren Grünfläche mit Bewegungsangeboten umgestaltet, welche durch modellierte Grünflächen räumlich eingefasst wird. Die Fläche soll ein rundes Streetball-Feld mit einer umlaufendem Kombination aus Ballfangzaun- und Ballfangnetzen sowie eine obere Netzabdeckung erhalten.