Peter Joseph Krahe-Preis 2026

Sechs Auszeichnungen an Bauherren und Architekten vergeben

Die Preisträger stehen fest: Drei Architekturprojekte erhalten den Peter Joseph Krahe-Preis 2026. Zwei Projekte dürfen sich den Sonderpreis teilen. Zusätzlich wurde eine Lobende Erwähnung ausgesprochen. 

Die feierliche Preisverleihung durch Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum fand am 1. September im Altstadtrathaus statt. Aus 38 Bewerbungen wurden in diesem Jahr sechs Projekte ausgewählt und in einem Festakt vor rund 130 geladenen Gästen ausgezeichnet. Prof. Ulrike Mansfeld, Dekanin der Fakultät Architektur Bau und Umwelt an der Hochschule Bremen hielt einen inspirierenden Festvortrag mit Impulsen für die Zukunft. Prof. Christa Reicher, Vorsitzende des Gestaltungsbeirats der Stadt Braunschweig, gab Einblicke in die Arbeit des Preisgerichts und dessen Entscheidungsprozesse.  

Plakette 2020© Stadt Braunschweig, Referat 0610

Architekturpreis der Stadt Braunschweig

Der Peter Joseph Krahe-Preis wird etwa alle fünf Jahre ausgelobt und hat eine lange Tradition. Bereits seit 1954 würdigt er hervorragende Gestaltungsleistungen auf dem Gebiet der Architektur, des Ingenieurbaus und der Garten- und Landschaftsgestaltung. Zusätzlich zum Peter Joseph Krahe-Preis vergibt die Stadt Braunschweig seit 2015 einen Sonderpreis. Er soll Projekte fördern, die sich durch besonders innovative Ansätze auszeichnen oder die durch besondere Rahmenbedingungen gekennzeichnet sind. 

Berücksichtigt wurden für den 16. Peter Joseph Krahe-Preis 2026 Neu- und Umbauten im Stadtgebiet Braunschweig, die seit 2020 fertiggestellt wurden. Das achtköpfige Preisgericht unter Vorsitz von Stadtbaurat Gerold Leppa setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Gestaltungsbeirats und der Politik zusammen. Die Fachbereiche Architektur, Stadtplanung, Freiraumplanung und ressourcenschonendes Bauen waren vertreten. Alle Entscheidungen fielen einstimmig. Eine engere Wahl von zehn Projekten wurde im Rahmen des Preisgerichtssitzung bereist und vor Ort betrachtet.  

Seit seiner Einführung wird der Preis in Form von Bronzeplaketten an die Bauherrinnen und Bauherren und die Verfasserinnen und Verfasser der Entwürfe gemeinsam verliehen. Der Sonderpreis wird mit einem Geldbetrag von insgesamt 5.000 Euro honoriert. 

Zur Person

Peter Joseph Krahe (1758-1840) war ein bedeutender Baumeister des Klassizismus, der von 1803 bis 1837 in Braunschweig tätig war und die Stadt bis heute geprägt hat. Zu seinen Werken zählen unter anderem die Umgestaltung der ehemaligen Befestigungsbastionen zu den heutigen Wallpromenaden, der Löwenwall mit dem Obelisken und die Villa Salve Hospes.

Bildnachweise

  • Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen
  • Stadt Braunschweig, Referat 0610

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