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Sehenswürdigkeiten

© Städtischer BilddienstKlinik Zuckerberg

Klinik am Zuckerberg - Zuckerbergweg 2

Das Anwesen mit üppigen Parkanlagen baute 1913 der Bauunternehmer Karl Munte. Später avancierte die neobarocke Villa als Gästehaus der Stadt Braunschweig zu einer bevorzugten Hotel- und Restaurantadresse. Viele Braunschweiger feierten hier ihre Hochzeit. 1983 gab der Betreiber auf und das Gebäude stand viele Jahre leer.

1997 eröffnete Dr. Michael Hutter nach langwieriger und schwieriger Sanierung auf dem Gelände eine Privatklinik.

© Archiv LöffelsendBraunschweig-Kolleg, ehemalige Akademie für Jugendführung der HJ

Braunschweig - Kolleg - ehemalige Akademie für Jugendführung der Hitlerjugend (HJ)

Das 1949 als erste Institution dieser Art eröffnete Kolleg arbeitet seit 1959 am Standort Wolfenbütteler Straße 57. Dort, wo ehemals die Jugendführer der Hitlerjugend formiert wurden, lernen nun junge Erwachsene für das Abitur.

Seit 2001 die Müllerschule an die Salzdahlumer Straße zog, befindet sich in den Gebäuden auch das Abendgymnasium. Angeschlossen sind mehrere Gebäude für das Kolleg-Internat.

© Städtischer BilddienstSchloss Richmond

Schloss Richmond

1768/69 ließ Karl Wilhelm Ferdinand für seine Gemahlin, die spätere Herzogin Auguste, auf dem hügeligen Gelände im Süden der Stadt ein Sommerschloss errichten. Es sollte an die Heimat der Prinzessin Richmond an der Themse erinnern.

Durch das schmiedeeiserne Tor an der Wolfenbütteler Straße schauen wir auf das Schloss, dessen Grundriss C.Ch. Fleischer aus einem übereck gestellten Quadrat entwickelte. Die diagonal geführte Hauptachse enthält die Repräsentationsräume, in denen die Stadt Braunschweig neben Musikveranstaltungen auch Trauungen durchführt.

Die Werksteinfassade ist in eine Sockel-, Pilaster- und Gebälkzone mit Brüstungsattika gegliedert. Die Enden der Hauptachse werden durch vorgewölbte Risalite und Freitreppen betont.

Zum Schloss gehört auch ein Park, der ursprünglich im Stil des klassischen englischen Landschaftsgarten angelegt wurde.

© Archiv LöffelsendBrauerei Wolters - altes Brauhaus

Brauerei Wolters - altes Brauhaus von 1884

Die 1627  an der Güldenstraße gegründete Brauerei war seit 1739 bis 1943 über 5 Generationen im Besitz der Familie Wolters. Nach 1880 übersiedelte das Unternehmen zur Wolfenbütteler Straße, 1882 erhielt die Brauerei den Titel "Herzogliches Hofbrauhaus". 1920 vereinigte sie sich mit dem Brauhaus Balhorn. 1945 erfolgte die Umbenennung in "Hofbrauhaus Wolters AG".

1985 übernahm die Gilde-Brauerei Hannover die Aktienmehrheit, 2003 wurde Gilde von der belgischen Firma Interbrew übernommen und 2004 fusionierte Interbrew mit Ambev (Brasilien). Es entstand der globale Brauereikonzern Inbev.

Die Schließung der Braustätte in Braunschweig konnte durch das Engagement der Stadt Braunschweig und einer Investorengruppe von Brauerei-Managern abgewandt werden.

 

© Archiv LöffelsendBrauerei Oettinger - ehemals Feldschlößchen

Ehemalige Brauerei Feldschlößchen

Die 1871 an der Wolfenbütteler Straße 33 gegründete Brauerei leitete ihren Namen vom „Schloss Richmond“ ab. 1919 übernahm Feldschlößchen die Braunschweiger Löwenbrauerei und fusionierte ein Jahr später mit der Aktienbrauerei Streitberg. Bis 1945 wurde das Unternehmen zu einer Großbrauerei ausgebaut, die mehr als 1,5 Millionen Hektoliter produzierte. Ab 1990 gehörte Feldschlößchen zur Holsten-Gruppe in Hamburg. 2004 wurde Holsten von dem dänischen Konzern Carlsberg übernommen, der aber die Braunschweiger Marke beibehielt. Diese Zusage gilt seit Mitte 2009 nicht mehr. Carlsberg verkaufte die Brauerei an das bayrische Familienunternehmen Oettinger. Das Unternehmen bleibt erhalten, der Name heißt jetzt „Brauerei Oettinger“.

© Archiv LöffelsendLandesbildungszentrum für Hörgeschädigte

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte - "Villa Schneider"

Das 1828 als "Taubstummeninstitut" an der Mühlenpfordtstraße gegründete Zentrum zog 1891 in einen Neubau an der Wolfenbütteler Straße (danach die Grundschule Wolfenbütteler Straße, heute Teil der Oettinger-Brauerei) und 1930 in die "Villa Schneider" auf die Charlottenhöhe.

Die Villa Schneider ist noch immer das Zentralgebäude des Landesbildungszentrums. Die Schule feierte 2007 ihr 175-Jähriges Bestehen