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Städtepartnerschaften – kommunale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Braunschweig war mehr als drei Jahrhunderte wichtiges Mitglied des europäischen Handelsbundes Hanse und erlebte während dieser Zeit eine Blüte. An dieser Tradition einer aufgeschlossenen Stadt knüpft Braunschweig mit seinen weltweiten Beziehungen in der Neuzeit an – Bandung, Nîmes, Bath, Sousse, Kiryat Tivon, Magdeburg, Zhuhai, Kasan und Omaha.

Kulturelle Begegnungen sowie Schüler- und Jugendaustausche sind ein wichtiger Bestandteil der städtepartnerschaftlichen Beziehungen. Neben diesen zivilgesellschaftlichen Begegnungen gewinnen aber auch der Wissensaustausch, die internationale Vernetzung und die Wirtschaftsförderung an Bedeutung. Daher ist auch der Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft ein fester Bestandteil städtepartnerschaftlicher Zusammenarbeit. Einen maßgeblichen Beitrag zur Ausgestaltung der Städtepartnerschaften leisten dabei die internationalen Vereine mit ihren ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die zahlreiche Projekte initiieren und mitgestalten.

Dank regelmäßiger Kontakte zwischen Bürgerinnen und Bürgern, intensivem Kulturaustausch, der Förderung von Wirtschaftsbeziehungen, fachlichen Kooperationen und dem Austausch von Schul- und Jugendgruppen tragen Städtepartnerschaften noch heute zu guten kommunalen – vor allem aber zu lebendigen zwischenmenschlichen Beziehungen – in einer globalisierten Welt bei.