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Zigarettenkippen

Zigarrettenkippen auf Wegen, Straßen oder in Grünanlagen sind nicht akzeptabel.
Hier erfahren Sie mehr.

© Agentur Angerstein

Mit deutlichem Motiv gegen ein Ärgernis: Braunschweig für sauberes Pflaster

Das neue Motiv des Projektes „Unser sauberes Braunschweig“ ist deutlich und wirkt übertrieben. Es veranschaulicht diejenige Menge an Zigarettenkippen (240 l), die die Abfallsammler der VHS Arbeit und Beruf GmbH manuell in zwei Wochen im Innenstadtbereich aufgesammelt haben. Das Ganze, obwohl jeden Morgen zuvor die Kehrmaschinen von Alba die Flächen gereinigt haben.

Kippen im öffentlichen Raum sind ein Ärgernis, sie gehören dort nicht hin, sondern richtig entsorgt. Leider werden sie noch zu oft achtlos weggeworfen und setzen sich „auf ewig“ in den Fugen des Pflasters fest. Im Laufe der Jahre zersetzen sie sich und geben Mikroplastik und Schadstoffe (z. B. Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol) und auch Nikotinrest an die Umwelt ab. Das ist schlicht unnötig.

Wer es schafft, Zigaretten zu kaufen und zu rauchen, sollte es auch schaffen, die Reste zu löschen und „vernünftig“ zu entsorgen. Bei der Gelegenheit: „Vernünftig“ heißt Aschenbecher oder gelöscht in den Restabfall und auch nicht über den Straßenablauf. Denn von dort gelangt das belastete Wasser z. B. direkt in die Oker oder erschwert die Reinigung im Klärwerk. 

Im Übrigen liegt das Bußgeld für achtlos weggeworfene Kippen so hoch, dass man gleich mehrere Packungen Zigaretten davon kaufen könnte. Klingelt´s? 

Die Stadt Braunschweig greift hier mit dem Projekt „Unser sauberes Braunschweig“ die Angelegenheit zum wiederholten Male auf.

Das Ziel der Aktion allerdings bleibt eindeutig:
Machen Sie´s einfach richtig! Danke!