EN

experiment:STADTRAUM

Podiumsdiskussionen: „Perspektiven von Kunst im öffentlichen Raum“

Logo der BBK-Torhaus-Galerie

Do., 12. Juni 2014, Haus Salve Hospes, 19:00 Uhr

und

Di., 24. Juni 2014 , Roter Saal im Schloss, 19:30 Uhr

Das städtische Kulturinstitut beschäftigt sich regelmäßig mit künstlerischen Interventionen im Stadtraum. In diesem Jahr finden zwei mit Expertinnen und Experten besetzte Podiumsdiskus-sionen statt, die aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Kunst im öffentlichen Raum kritisch beleuchten. Die Diskussionsrunden stehen im Kontext mehrjähriger Erfahrungen der Stadt Braunschweig mit „Kunst im öffentlichen Raum“. Seit dem Jahr 2000 fanden in Braunschweig mehrere große Kunstparcoure unter Beteiligung internationaler Künstlerinnen und Künstler statt sowie ein weiteres KiöR-Modul, das sich antizyklisch zu den großen Projekten verhält und unter dem Titel „experiment:STADTRAUM“ in kürzerer Abfolge mit künstlerischen und räumlichen Inszenierungen im Stadtraum präsent ist.

Konzeption und Moderation der Diskussionsrunden obliegen der Publizistin und Journalistin Dr. Christine Eichel aus Berlin.

Diskurs 1: „Intervention & Partizipation“

Do., 12. Juni 2014, Haus Salve Hospes, 19:00 Uhr

Themenschwerpunkt der ersten Diskussionsrunde am 12. Juni ist Kunst im öffentlichen Raum unter dem Aspekt der Kommunikativität, im Sinne einer Teilhabe - auch und insbesondere der Anwohner. Mit Moderatorin Dr. Christine Eichel diskutieren die Künstlerin Susanne Rottenbacher, Berlin, Katja Aßmann, künstlerische Leiterin der „Urbanen Künste Ruhr“, Prof. Annette Jael Lehmann von der Freien Universität Berlin. Dabei geht es insbesondere um künstlerische Intervention, die neben Geschichte und Identität der konkreten Orte auch die Bewohner einbezieht. Wie fühlen sich Anwohner, wenn in ihrem gewohnten Umfeld plötzlich interveniert wird? Gelingt die Einbeziehung der Bewohner?

Diskurs 2: „Intervention & Irritation“

Di., 24. Juni 2014 , Roter Saal im Schloss, 19:30 Uhr

Neben Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse, Braunschweig, diskutieren am 24. Juni im Roten Saal Dr. Andrea-Katharina Hanke, Stadträtin in Münster, Prof. Dr. Christoph Schenker, Zürich, und der Künstler Markus Ambach, Düsseldorf, über Kunst im öffentlichen Raum als Methode der Verfremdung, als positive Irritation, die den Ort ästhetisch auflädt und in ein Spannungsverhältnis mit dem vertrauten Umfeld setzt. Trifft diese Kunst auf Zustimmung? Was kann sie bewirken?

 

Die vollständige Besetzung der Podien wird über die Tagespresse bekannt gegeben.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Veranstalter: Kulturinstitut der Stadt Braunschweig, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig Informationen unter: Tel. 0531 470–4843.


Mit dem Projekt „Experiment STADTRAUM“ initiiert das Kulturinstitut in einem mehrjährigen Prozess die aktive Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, der Stadt als Lebensort. Künstlerische und räumliche Inszenierungen auf Zeit mischen sich ein in den gegenwärtigen städtebaulichen Diskurs und vermitteln einen neuen Blick auf den Stadtraum.

Kontaktadresse

Stadt Braunschweig

Kulturinstitut

Anschrift

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4704801
Fax: 0531 4704804