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Aktuelles aus dem Sport in Braunschweig

3. Inklusiver Sportabzeichentag des PSV Braunschweig

Der Polizeisportverein (PSV) Braunschweig e.V. veranstaltet am 26.09.2020, 10:00 – 16:00 Uhr, in 3 Zeitfenstern von je 2 Stunden, den 3. Inklusiven Sportabzeichentag im „Polizeistadion“, Georg-Westermann-Allee 36.

Dieser bietet eine gute Gelegenheit, sich Einblick in verschiedene Sportarten zu verschaffen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung das Sportabzeichen erwerben und auf diese Weise im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gemeinsam sportlich aktiv sein können. Weitere Informationen sind auf der Homepage des PSV Braunschweig unter www.psv-braunschweig.de zu finden.

Das Minisportabzeichen für Kinder im Alter von 3-6 Jahren wird ebenfalls angeboten und als Highlight ist das Inklusionsmobil des Tennisverbandes Niedersachsen/Bremen vor Ort. Für evtl. Rückfragen stehen die PSV-Geschäftsstelle und die Inklusionsmanagerin des PSV gern zur Verfügung (siehe nachfolgenden Flyer).

BürgerSport im Park 2020

"BürgerSport im Park" findet auch im Corona-Jahr 2020 statt. Braunschweiger Sportvereine bieten bis Mitte Oktober insgesamt 26 verschiedene Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum an – für jeden Fitnessgrad und jedes Alter ist etwas dabei. Die Teilnahme an den einzelnen Angeboten ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung.

Allerdings müssen sich alle Teilnehmenden an die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln für die kontaktlose sportliche Betätigung im Freien halten (u.a. Abstand von mindestens 2 Metern, Angabe der Kontaktdaten).

Organisiert wird "BürgerSport im Park" von der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit dem Stadtsportbund Braunschweig e.V. Alle Termine der einzelnen Sport- und Bewegungsangebote sind im städtischen Veranstaltungskalender zu finden.

Die gedruckte Broschüre gibt es direkt bei der Bürgerstiftung, Löwenwall 16, 38100 Braunschweig, Tel. (0531) 48202400, sowie beim Stadtsportbund oder an diversen Orten wie der Stadtbibliothek, der Tourist-Info und dem Bürgerbüro.

Inklusion im und durch Sport: Abschlussbericht liegt vor

Inklusion im und durch Sport ist ein besonderer Schwerpunkt der Sportentwicklungsplanung der Stadt Braunschweig.

Im Rahmen dieses Teilprojekts wurden mit einer Fragebogenaktion das Freizeit- und Sportverhalten sowie die konkreten Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Blick auf Sportangebote, Zugangsbarrieren sowie gelingende Aspekte der Inklusion erfasst. Zudem wurden die Bedarfe der Sportvereine analysiert. Das Ergebnis liegt jetzt vor: ein 62 Seiten starker Bericht unter dem Titel „Inklusion im und durch Sport in Braunschweig – Befunde, Bedarfe, Entwicklungsperspektiven“. Er formuliert Leitziele, die Richtschnur für die weitere Sportentwicklungsplanung sein sollen.

Sportdezernent Christian Geiger ist es wichtig, gerade die hohe Integrationskraft der Braunschweiger Sportvereine durch den vorliegenden Bericht noch stärker in den Fokus der Braunschweiger Stadtgesellschaft zu rücken. „Teilhabe an den Sportangeboten und deren Ausbau für Menschen mit Behinderungen, aber auch für andere benachteiligte Personengruppen ist mir ein besonderes Anliegen, weshalb ich mich sehr darüber freue, dass es uns gelungen ist, als eine der ersten Städte in Deutschland dieses Thema im Rahmen unserer Sportentwicklungsplanung aufzugreifen. Nun gilt es, den Ball aufzunehmen und gemeinsam mit dem Stadtsportbund, dem Behindertenbeirat und Einrichtungen der Behindertenhilfe die Empfehlungen, die der Bericht enthält, zeitnah umzusetzen.“

Verfasser des Abschlussberichts ist das Büro ikps (Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung), das auch die Befragung durchführte. Eine Planungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe, des Vereins Köki (Selbsthilfe-Verein für körperbehinderte Kinder in Braunschweig), des Projekts BinaS (Braunschweig integriert natürlich alle Sportler) sowie der Stadtverwaltung (Fachbereiche Soziales, Schule, Sport) bearbeitete den Bericht abschließend und verabschiedete ihn gemeinsam.

Die Leitziele

  • Die Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderung sollen punktuell erweitert werden.
  • Die Zahl der Übungsleiterinnen und Übungsleitern mit einer Zusatzqualifikation „Inklusion“ soll erhöht werden.
  • Die Informationen über sowohl spezifische als auch inklusive Sport- und Bewegungsangebote sollen verbessert werden.
  • Die Kooperationen zwischen Einrichtungen, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, und Sportvereinen sollen verbessert und dezentrale Netzwerke gebildet werden.
  • Die Stadt Braunschweig fördert den inklusiven Sport durch die bedarfsorientierte Bereitstellung von Sport- und Bewegungsräumen.
  • Die Stadt Braunschweig soll den Ausbau der Inklusion im Sport ideell und materiell unterstützen.