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Aktuelles aus dem Sport in Braunschweig

BürgerSport im Park 2022

© Bürgerstiftung Braunschweig-Jérémy Decomble

Die 2. Halbzeit des diesjährigen "BürgerSport im Park" findet vom 14. Juli bis 14. Oktober statt. 17 Braunschweiger Sportvereine bieten im öffentlichen Raum erneut insgesamt 37 verschiedene Sport- und Bewegungsmöglichkeiten (davon 11 inklusive) in 31 Sportarten an – für jeden Fitnessgrad und jedes Alter ist etwas dabei. Die Teilnahme an den einzelnen Angeboten ist wieder kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung.

Alle Termine der einzelnen Sport- und Bewegungsangebote, die Treffpunkte sowie weitere Informationen zur Teilnahme sind auf der neuen Homepage "BürgerSport im Park" (Öffnet in einem neuen Tab) und im städtischen Veranstaltungskalender (Stichwort: Bürgersport) zu finden. Organisiert wird "BürgerSport im Park" von der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit dem Stadtsportbund Braunschweig e.V. 

Die gedruckte Broschüre gibt es direkt bei der Bürgerstiftung (Öffnet in einem neuen Tab), Löwenwall 16, 38100 Braunschweig, Tel. (0531) 48202400, sowie beim Stadtsportbund (Öffnet in einem neuen Tab) oder an diversen Orten wie der Stadtbibliothek, der Tourist-Info und dem Bürgerbüro. Sie steht auch auf der neuen Homepage als aktuelles PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Kerlgesund-Tour 2022 - Erlebnissporttag für Männer

Kerlgesund-Tour 2022 - Erlebnissporttag für Männer© BKK24

Der Stadtsportbund Braunschweig (SSB) e.V. richtet am Sonntag, 11. September, 10:30 bis ca. 15:30 Uhr, in der Sporthalle der IGS Franzsches Feld (zentraler Treffpunkt), auf der Bezirkssportanlage Franzsches Feld und am Südsee einen Erlebnissporttag für Männer im Rahmen der Kerlgesund-Tour 2022 aus, ein gemeinsames Projekt des Landessportbundes (LSB) Niedersachsen und der Krankenkasse BKK24.

Das Programm des Erlebnissporttages umfasst u. a. einen einleitenden Vortrag von Sportphysiotherapeut Philipp Glawe sowie zwei Workshop-Phasen von je einer Stunde mit jeweils acht unterschiedlichen Sportangeboten: Aroha, Badminton, Bogenschießen, Bouldern, Denkathlon-TO-GO, Outdoor-Fitness, Segeln und Stand-Up-Paddling, und mit einem gemeinsamen Grillen zum Abschluss.

Jeder Teilnehmer kann somit zwei Sportarten ausprobieren, die von qualifizierten Trainern Braunschweiger Sportvereine angeleitet werden. Die Teilnahmegebühr beträgt inkl. Getränke, Snack und Grillbuffet 10,00 EUR. Anmeldungen sind bis zum 2. September möglich (siehe nachfolgenden Flyer).

Das Programm des Erlebnissporttages richtet sich an Männer aller Altersgruppen, die Interesse an einer sportlichen Betätigung haben und neugierig auf bisher nicht bekannte Sportarten sind. Interessierte können sich über das LSB-Bildungsportal (Öffnet in einem neuen Tab) informieren und auch anmelden.

5. Inklusiver Sportabzeichentag des PSV Braunschweig

Deine Herausforderung - Deutsches Sportabzeichen© DOSB

Der Polizeisportverein (PSV) Braunschweig e.V. veranstaltet am 24.09.2022, 10:00 – 16:00 Uhr, in 3 Zeitfenstern von je 2 Stunden, den 5. inklusiven Sportabzeichentag im „Polizeistadion“, Georg-Westermann-Allee 36.

Dieser bietet eine gute Gelegenheit, sich Einblick in verschiedene Sportarten zu verschaffen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung das Sportabzeichen erwerben und auf diese Weise im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gemeinsam sportlich aktiv sein können. Weitere Informationen sind auf der Homepage des PSV Braunschweig unter www.psv-braunschweig.de (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.

Weiterhin werden das Minisportabzeichen für Kinder im Alter von 3-5 Jahren sowie als Highlight ein Lichtpunktschießen angeboten. Hierbei wird nicht auf Sicht sondern nach Gehör geschossen. Für evtl. Rückfragen stehen die PSV-Geschäftsstelle und die Inklusionsmanagerin des PSV gern zur Verfügung (siehe nachfolgenden Flyer).

Inklusion im und durch Sport: Abschlussbericht liegt vor

Rollstuhlbasketball auf dem Schloßplatz© Stadt Braunschweig

Inklusion im und durch Sport ist ein besonderer Schwerpunkt der Sportentwicklungsplanung der Stadt Braunschweig.

Im Rahmen dieses Teilprojekts wurden mit einer Fragebogenaktion das Freizeit- und Sportverhalten sowie die konkreten Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Blick auf Sportangebote, Zugangsbarrieren sowie gelingende Aspekte der Inklusion erfasst. Zudem wurden die Bedarfe der Sportvereine analysiert. Das Ergebnis liegt jetzt vor: ein 62 Seiten starker Bericht unter dem Titel „Inklusion im und durch Sport in Braunschweig – Befunde, Bedarfe, Entwicklungsperspektiven“. Er formuliert Leitziele, die Richtschnur für die weitere Sportentwicklungsplanung sein sollen.

Sportdezernent Christian Geiger ist es wichtig, gerade die hohe Integrationskraft der Braunschweiger Sportvereine durch den vorliegenden Bericht noch stärker in den Fokus der Braunschweiger Stadtgesellschaft zu rücken. „Teilhabe an den Sportangeboten und deren Ausbau für Menschen mit Behinderungen, aber auch für andere benachteiligte Personengruppen ist mir ein besonderes Anliegen, weshalb ich mich sehr darüber freue, dass es uns gelungen ist, als eine der ersten Städte in Deutschland dieses Thema im Rahmen unserer Sportentwicklungsplanung aufzugreifen. Nun gilt es, den Ball aufzunehmen und gemeinsam mit dem Stadtsportbund, dem Behindertenbeirat und Einrichtungen der Behindertenhilfe die Empfehlungen, die der Bericht enthält, zeitnah umzusetzen.“

Verfasser des Abschlussberichts ist das Büro ikps (Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung), das auch die Befragung durchführte. Eine Planungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe, des Vereins Köki (Selbsthilfe-Verein für körperbehinderte Kinder in Braunschweig), des Projekts BINAS (Braunschweig integriert natürlich alle Sportler) sowie der Stadtverwaltung (Fachbereiche Soziales, Schule, Sport) bearbeitete den Bericht abschließend und verabschiedete ihn gemeinsam.

Die Leitziele

  • Die Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderung sollen punktuell erweitert werden.
  • Die Zahl der Übungsleiterinnen und Übungsleitern mit einer Zusatzqualifikation „Inklusion“ soll erhöht werden.
  • Die Informationen über sowohl spezifische als auch inklusive Sport- und Bewegungsangebote sollen verbessert werden.
  • Die Kooperationen zwischen Einrichtungen, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, und Sportvereinen sollen verbessert und dezentrale Netzwerke gebildet werden.
  • Die Stadt Braunschweig fördert den inklusiven Sport durch die bedarfsorientierte Bereitstellung von Sport- und Bewegungsräumen.
  • Die Stadt Braunschweig soll den Ausbau der Inklusion im Sport ideell und materiell unterstützen.