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Braunschweigs Innenstadt gemeinsam als vielseitiges Oberzentrum stärken

Beim Auftakt zum Innenstadtdialog diskutierten rund 60 Gäste über Aufgaben und Herausforderungen

Mit einer Auftaktveranstaltung in der Volkswagen Halle haben die Stadt Braunschweig und die Braunschweig Zukunft GmbH den Startschuss für den Dialog zur Zukunft der Braunschweiger Innenstadt gegeben. Rund 60 Fachleute aus Handel, Gastronomie, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, Kammern und Verbänden, Stadtverwaltung, städtischen Gesellschaften und der Immobilienbranche diskutierten darüber, wie die Braunschweiger Innenstadt angesichts des gegenwärtigen Strukturwandels ihre Attraktivität und Anziehungskraft auch in Zukunft bewahren kann. 

Oberbürgermeister Ulrich Markurth zeigte sich erfreut über die unterschiedlichen Beiträge. „Stadt ist immer divers. Das hat die Auftaktveranstaltung gezeigt und genau das macht auch den Reiz der Innenstadt als zentraler Anlaufpunkt für alle Menschen aus“, so Markurth. Die konstruktive Diskussion mit Fachleuten aus den verschiedensten Branchen bilde eine gute Grundlage für den weiteren Prozess. „Das Ziel ist klar: Die Innenstadt soll auch in Zukunft erlebbar bleiben als das, was sie ist: das Herz unserer Stadt und Oberzentrum für die Region“, so der Oberbürgermeister. „Wir werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche führen und Eindrücke, Einschätzungen und Ideen sammeln. Der Anfang zu einem umfassenden Dialog ist gemacht, der uns über einige Monate begleiten wird.“

Gastrednerin Bernadette Spinnen, Vorsitzende der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. und Leiterin von Münster Marketing, sprach in ihrem Impulsvortrag zur Innenstadtentwicklung über die Herausforderungen, mit denen die Innenstädte angesichts des bundesweit zu beobachtenden Strukturwandels konfrontiert sind. „Ähnlich wie bei Start-ups muss unsere zentrale Frage lauten: Welche Bedürfnisse, welche Wünsche der Innenstadtbesucher wollen wir erfüllen? Welche Angebote sorgen dafür, dass sie Lust haben, in die Innenstadt zu kommen und sich dort aufzuhalten?“, so Bernadette Spinnen. 

Deutlich wurde dabei, dass die City durch einen vielseitigen Angebots-Mix die verschiedensten Besuchsanlässe vereinen muss, vom Einkaufen über Gastronomie, Kunst und Kultur bis zum alltäglichen Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und Atmosphäre. Angesichts des weiter zunehmenden Online-Handels müsse der Innenstadtbesuch als Gesamterlebnis noch stärker in den Mittelpunkt rücken. „Eine lebendige Innenstadt steht auch für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Die Innenstadt ist enorm wichtig für die Wirtschaftskraft und damit die Vitalität unserer Stadt insgesamt“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.    

Über die E-Mail-Adresse innenstadtdialogbraunschweigde können alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin ihre Gedanken und Anregungen zur Zukunft der Innenstadt einbringen. 

Weitere Informationen zum Innenstadtdialog im Internet unter www.braunschweig.de/innenstadtdialog