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Kulturpunkt West

Der Kulturpunkt West ist eine soziokulturelle Einrichtung der Abteilung Erinnerungskultur, Literatur und Musik der Stadt Braunschweig und besteht seit 1988. Hier können interessierte Menschen jeden Alters Musik-, Tanz- und Kindertheaterveranstaltungen besuchen oder an verschiedenen Kursangeboten teilnehmen.

Hier erfahren Sie mehr über diese Einrichtung, bspw. Einblicke in die Räumlichkeiten und das aktuelle Veranstaltungsangebot. Genaues erfahren Sie darüber auch in der Tagespresse, der monatlich erscheinenden Stadtteilzeitung "Weststadt aktuell", den Monatszeitungen oder den Handzetteln, die im Haus ausliegen.

Der Kulturpunkt West liegt verkehrsgünstig am Eingang zur Weststadt in der Nähe des Westlichen Ringgebietes. Genaueres zum Standort Kulturpunkt West erfahren Sie hier.

Information zur aktuellen Lage

Die Stadt Braunschweig hat nun alle Corona-Regeln eingestellt. Wir empfehlen Ihnen für Ihre Gesundheit, weiterhin eine Maske zu tragen und auf Abstand zu achten.

Wir freuen uns auf Sie!

Räumlichkeiten & Anmietung

Der Kulturpunkt West bietet neben seinem großen Veranstaltungs- und Workshop-Angebot auch die Möglichkeit, Räumlichkeiten für private Anlässe anzumieten.

Genauere Informationen zu den verschiedenen Räumen - zum Aussehen, zur Nutzung und den anfallenden Kosten - finden Sie auf der Unterseite "Räumlichkeiten & Anmietung (Öffnet in einem neuen Tab)" (Öffnet in einem neuen Tab).

Wenn Sie schon wissen, welchen Raum Sie mieten möchten, klicken Sie dort einfach im Menü auf den jeweiligen Unterpunkt.

Aktuelle Veranstaltungen

Damit Sie sich ein Bild davon machen können, was unser Veranstaltungs- und Workshopangebot bietet, können Sie in dem aktuellen Programmheft von Juni bis September 2022 stöbern.

PartQ im Donauviertel

Das Kunstwerk der Bewohner*innen Am Queckenberg!

Am Abend des 30. Juni war es so weit! Nasim Naji beendete das große Eisvogel-Kunstwerk an der Hausfassade Am Queckenberg 47-50. So hoch war er noch nie geklettert für ein Wandgemälde. Leider regnete es am nächsten Tag, aber wir sind uns ganz sicher, dass alle Fußgänger*innen und Radfahrer*innen trotzdem bemerkten, dass er die Fassade fertig gestaltet hat.

Er berichtete, dass er während der tagelangen Arbeit häufig angesprochen wurde, denn die Menschen wünschten sich auch für die anderen Häuser so ein schönes Bild!

Am 12. Juli dann wurde das Gerüst entfernt und der Eisvogel strahlt nun in den ganzen Stadtteil. Es hat sich herumgesprochen und die Menschen freuen sich daran. Es wird sogar schon gesagt: „Ich wohne da gegenüber vom Eisvogel.“

Gehen Sie doch mal vorbei und gucken sich das Kunstwerk von Nasim Naji an! Der Eisvogel ist ein Vogel, der an Flüssen lebt und das machen die Weststädter ebenfalls. Jeder kennt die Straßennamen, die Flussnamen tragen. Und was ist er für ein schöner Vogel.

Ohne die Bewohner*innen des Häuserblocks hätte es das Kunstwerk nie gegeben. Wir danken allen, die sich beteiligt haben! Und am 26. August findet die große Vernissage im Kulturpunkt West um 18:30 Uhr statt. Fabian Cohn hat den gesamten Verlauf des Projektes gefilmt und viele Bewohner*innen interviewt. Diese Interviews und noch viel mehr zeigen wir an diesem Abend. Kommen Sie gerne vorbei und sehen sich auch das an.

Mit dieser Veranstaltung endet dann das große PartQ-Projekt im Donauviertel. Wir haben reichlich über Beteiligungsarbeit gelernt, so einige Unterstützung erfahren und so viele freundliche Menschen kennengelernt. 

Maria Porzig 

Bildunterschrift: Der Eisvogel lebt an Flüssen – und Am Queckenberg

Den aktuellen Stand können Sie als interessierte Nachbar*innen auch bei mir holen.

Rufen Sie mich einfach an: Maria Porzig, Tel. 84 5000.

Osterferien: Mein Reisekoffer und ich

In den ersten drei Tagen der Osterferien 2022 haben sich 10 Kinder im Rahmen eines Ferienprogrammes kreativ mit dem Thema Reisen, Kulturen und Länder beschäftigt. Wir sind Fragen nachgegangen wie z.B. Mit welcher Währung zahlt man in Südafrika? Was für Tiere leben in den einzelnen Kontinenten und Ländern? Was ist eigentlich eine Kultur? Neben der kreativen Gestaltung haben wir in einer Schnitzeljagd unser Wissen überprüft und viele Gruppenspiele gespielt.  Im Fokus stand jedoch die Gestaltung eines eigenen Reisekoffers. Ganz zum Schluss haben wir uns auf die Ausstellung der Reisekoffer vorbereitet, zu der alle Eltern, Geschwister etc. eingeladen waren. Die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen!

 

Das Ferienprogramm wurde dabei vom Programm „Startklar in die Zukunft“ gefördert und künstlerisch durch Tonia Wiatrowski unterstützt.

Dialog zwischen Jung und Alt

Auf Initiative des Kulturpunkt West hat sich Andreas Bucklisch, Leiter des Braunschweiger Rap-Projektes „k•now•ledge“, in den Herbstferien 2021 in einem Sonderworkshop mit Jugendlichen mit dem Thema „Lost places“ beschäftigt. Ausgangslage war ein von ihm selbst gedrehtes Video auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Zobel Am Lehmanger, aktuell Teil des Sanierungsgebietes Donauviertel. Der Blick auf die Veränderungen dieses Areals über eine längeren Zeitraum ließ Fragen entstehen: woran erinnern sich Menschen? Welche Erinnerungen haben Menschen aus unterschiedlichen Generationen? Teilen wir unsere Erinnerungen? Kommunizieren Menschen über ihre unterschiedlichen Erinnerungen oder gibt es hier Schweigen? Diesen Fragen ist Andreas Bucklisch mit seinen jugendlichen Projektteilnehmenden nachgegangen, die zu Beginn Senior*innen interviewt haben und in intensiven Austausch mit diesen gekommen sind. Besonders das Gespräch mit Karl Koeppen, der seine privaten Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus geteilt hat, beeindruckte sie sehr. 

 

Die Gesprächserfahrungen haben die Jugendlichen in dem Song „Hör zu“ verarbeitet. Die Musik wurde von „k•now•ledge“ produziert. Der Text stammt von den Jugendlichen, die zum Ausdruck bringen, dass die generationsübergreifende Kommunikation ein bedeutender Aspekt unserer Gesellschaft ist. Und dass Jung und Alt sich gegenseitig etwas zu geben haben, wenn beide sich die Zeit zum Austausch nehmen.

 

Ein wichtiges Motiv des Films ist das ehemalige Zobelgelände in der Weststadt als ein „Lost Place“ im besten Sinn: natürlicher Bewuchs erobert sich die verlassenen Gebäude zurück und ermöglicht überraschende Perspektiven.

Das Video ist ebenso bei Youtube auf dem Account www.youtube.com/k-now-ledge-official eingestellt. Dieses Projekt wurde, wie auch das Angebot des Rap-Kurses, vom Kulturpunkt West finanziert.

Final knowledge - Hör zu (prod. by Einsi)© Andreas Bucklisch, Stadt Braunschweig

Harald Schillig „Unter dem Weststadtmond“

Harald Schillig (links) und Ronald Schober (rechts)

Harald Schillig ist der bekannte Weststadtautor, der im November letzten Jahres verstarb. Hinterlassen hat er nicht nur den unvergesslichen Eindruck eines großartigen Menschen, sondern auch fünf Bücher und zahlreiche Texte und Gedichte. 

Die Bücher können bei der Stadtbibliothek am Schlossplatz ausgeliehen werden. Eine Auswahl kurzer Texte und Gedichte hat der Braunschweiger Schauspieler Ronald Schober eingelesen. Sie wurden dem Buch „Harald Schillig – Ein Leben mit Kurven und Dellen. Eine Art Nachruf“ (Martin Hill, 2021) entnommen. Die Lesung können Sie hier hören.

Wir danken Petra Schillig für die Erlaubnis dieser Lesung und wünschen allen Hörer*innen großes Vergnügen beim Lauschen! Es geht um Freunde, Menschen, Frieden, Corona, die Umwelt, das Leben und natürlich um die Weststadt!

Tracks Harald Schillig

Weitere Informationen zum Kulturpunkt West