Queere Sicherheit

„Queere Sicherheit: Räume schaffen, Hass bekämpfen“

Gemeinsam für eine sichere und vielfältige Gesellschaft

Queere Menschen sind auch heute noch mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt konfrontiert – im privaten wie auch öffentlichen Bereich. Auch der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Queere Sicherheit – Räume schaffen, Hass bekämpfen“ setzt hier an: Wir schaffen geschützte Räume, die empowern und die Möglichkeit zum Austausch eröffnen.

Unser Ziel ist es, Betroffenen eine Stimme zu geben, Allies zu sensibilisieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um Hass und Diskriminierung aktiv entgegenzutreten. Jede Veranstaltung setzt dabei einen thematischen Schwerpunkt – Von ÖPNV, Fußballveranstaltungen und Prideveranstaltungen bis hin zu Rechtsextremismus und dem §175 StGB. Ergänzt werden die Workshops durch praxisorientierte Angebote wie Argumentationshilfen bei Queerfeindlichkeit und den Umgang mit Strafanzeigen.

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Workshops 2026

Rechtsextremismus - Queere Sicherheit durch Demokratie

Datum und Uhrzeit: 02.06.2026 um 17:30-19:30 Uhr

Ort: BC III, Willy-Brandt-Platz 12, Konferenzräume 3+4

Beschreibung: Sind alle Rechten queerfeindlich? Sind alle Queerfeindlichen rechts? Was ist eigentlich dieser Rechtsextremismus?

Die Polizei Braunschweig stellt Extremismus und Demokratie gegenüber und möchte mit euch über aktuelle Phänomene sowie Handlungsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. 

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Safe queer - Queere Sicherheit für junge Menschen

Datum und Uhrzeit: 17.06.2026 um 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

Ort: Jugendbüro, Friedrich-Wilhelm-Straße 3, 38100 Braunschweig

Beschreibung: In diesem Workshop wollen wir gemeinsam mit euch erarbeiten, was ihr als queere junge Menschen braucht um euch sicher zu fühlen – im öffentlichen Raum, in der Schule, Ausbildung und Uni oder auch in der Freizeit. Was darf in einem Safer Space nicht fehlen und was sollte auf gar keinen Fall passieren?  

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Gut vorbereitet für die Pride-Saison - Queere Sichtbarkeit & Sicherheit auf der Straße

Datum und Uhrzeit: 20.07.2026 um 17:30 – 19:30 Uhr

Ort: BC lll, Willy-Brandt-Platz 12, Konferenzräume 3+4

Anmeldung erforderlich. Hier klicken zur Anmeldung. (Öffnet in einem neuen Tab)

Beschreibung: 2025 gab es erneut zahlreiche Fälle von Hassrede, Bedrohungen oder sogar körperlicher Gewalt rund um niedersächsische CSDs. Was heißt das für den Besuch eines CSDs 2026? 

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Ereignisse des letzten Jahres und die dahinterstehenden gesellschaftlichen Diskussionen und Veränderungen, um daraus im Anschluss gemeinsam Tipps und Strategien für queere Sicherheit in der kommenden CSD-Saison und im öffentlichen Raum allgemein zu entwickeln.       

Ein Workshop der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit Niedersachsen (MIQ) und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachen. Anmeldung unter www.braunschweig.de/lsbti notwendig

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How to Strafanzeige, Beschwerde und Meldung – Queere Sicherheit für Betroffene

Datum und Uhrzeit: 05.08.2026 um 17:30 - 19:30 Uhr

Ort: BC lll, Willy-Brandt-Platz 12, Konferenzräume 3+4

Beschreibung: Wie geht man eigentlich gegen Queerfeindlichkeit vor? Dieser Workshop gibt einen Überblick über rechtliche Möglichkeiten, von der Beschwerde bis zur Strafanzeige und zeigt auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem wird Niedersachsens neue MIQ (Melde und Informationsstelle Queerfeindlichkeit) und der Ablauf einer Meldung vorgestellt. Gemeinsam mit den Ansprechpersonen LSBTIQ (Polizeidirektion Braunschweig) und Franca Özkan (Antidiskriminierungsstelle Braunschweig) wollen wir Hemmschwellen abbauen und Mut machen, sich gegen Diskriminierung und Gewalt zu wehren.

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Schlagfertigkeit gegen Queerfeindlichkeit - Queere Sicherheit durch Empowerment

Datum und Uhrzeit:  20.08.2026 um 17:30 - 20:00 Uhr

Ort: BC lll, Willy-Brandt-Platz 12, Konferenzräume 3+4

Beschreibung: Queerfeindliche Sprüche und diskriminierende Aussagen können überall begegnen. Doch wie kann man souverän und selbstbewusst darauf reagieren? In diesem Workshop von Mareike Stober (Koordinationsstelle LSBTIQ*, Stadt Braunschweig) geht es darum, Strategien für schlagfertige Antworten zu entwickeln, sich zu stärken und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erkunden.

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Own the Space! – Queere Sicherheit für BiPoC

Datum und Uhrzeit:  05.09.2026 von 13:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Jugendbüro, Friedrich-Wilhelm-Straße 3

Anmeldung ab 14 Jahren möglich und nicht verpflichtend, garantiert aber einen Platz im Workshop. Hier klicken zur Anmeldung. (Öffnet in einem neuen Tab)

Beschreibung: Körperlichkeit und öffentlicher Raum beeinflussen sich gegenseitig – besonders für Queer BIPoC, die im Alltag Rassismus und Queerfeindlichkeit erleben. In diesem Workshop von Céline Bartholomaeus (kritikundkreppband.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) politische Bildnerin und Theatermacherin) geht es darum, mit theatralen Methoden die eigene Präsenz, Haltung und Handlungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum bewusst zu stärken. Dabei wird erfahrbar, wie die intersektionalen Erfahrungen von uns Queer BIPoC ein widerständiges Potenzial in sich tragen – getragen von einem Safer Space, in dem Austausch und Community-Erfahrungen als zentrale Elemente von Empowermentarbeit möglich werden.

Als Teilnehmde sind herzlich eingeladen: Queere Menschen, also Menschen, deren sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche Identität nicht der gesellschaftlichen Mehrheitsnorm (heterosexuell und cisgeschlechtlich) entspricht und die Queerfeindlichkeit erleben. UND sich als BIPoC (Black, indigenous, People of Color) und/ oder nicht-weiß identifizieren. Also Menschen, die negativ von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen sind. Für mehr Infos zu den Begriffen ist hier ein hilfreiches Glossar: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2018/08/juan-faecher-2.pdf In diesem Workshop geht es darum beide Identitätsmerkmale in ihrer spezifischen Verbindung zu betrachten. 

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Unterwegs - Queere Sicherheit im ÖPNV

Datum und Uhrzeit: 17.09.26 um 17:00 bis 18:30 Uhr

Ort: Regionalverband Großraum Braunschweig, Frankfurter Str. 2

Beschreibung: Queere Menschen erleben im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) überdurchschnittlich häufig Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt. Gleichzeitig sind Busse, Bahnen und Haltestellen zentrale Räume gesellschaftlicher Teilhabe – Orte, die für alle sicher und zugänglich sein sollten. Der Workshop „Queere Sicherheit im ÖPNV“ setzt genau hier an: Er beleuchtet strukturelle und alltägliche Unsicherheiten, analysiert bestehende Schutzlücken und entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmenden Handlungsansätze für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit.

Im Mittelpunkt sollen Erfahrungsberichte und Best-Practice-Beispiele etwa aus der Community-Arbeit oder Betroffenen stehen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Lebensrealitäten queerer Fahrgäste zu schaffen und praxisnahe Strategien zu erarbeiten, die diskriminierungsfreie Mobilität ermöglichen – von Sensibilisierung und Kommunikation bis hin zu räumlicher Gestaltung und organisationalen Maßnahmen.

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Sicher im Block, Vielfalt im Stadion - Queere Sicherheit bei Fußballveranstaltungen

Datum und Uhrzeit: 07.10.2026 um 16:00 – 20:00 Uhr 

Ort: Hockeyhütte BTSV, Guntherstraße 3, 38112 Braunschweig

Anmeldung erforderlich. Hier klicken zur Anmeldung. (Öffnet in einem neuen Tab)

Beschreibung: In diesem Workshop erarbeiten wir konkrete Maßnahmen zur Sicherheit queerer Fans in Fußballstadien – von Einlasskontrollen über Toiletten-Sicherheit bis zu Notfall-Prozessen. Gemeinsam entwickeln wir realistische, umsetzbare Lösungen für die nächsten 12 Monate.

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§175 StGB - Queere Sicherheit im Laufe der Geschichte

Datum und Uhrzeit: 22.10.2026 um 16:30 bis 19:30 Uhr

Ort: Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13

Anmeldung erforderlich. Hier klicken zur Anmeldung. (Öffnet in einem neuen Tab)

Beschreibung: Der §175 StGB stellte zwischen 1872 und 1994 homosexuelle Handlungen zwischen Männern in unterschiedlicher Härte unter Strafe. Auch die gesellschaftliche Akzeptanz variierte stark. Während es in der Weimarer Republik erste Liberalisierungsversuche gab, verschärften die Nationalsozialisten 1935 den §175 deutlich: Schon leichte Berührungen oder Blicke wurden strafbar. Neben Gefängnis drohten KZ-Haft, Zwangskastration und medizinische Experimente. In der Bundesrepublik wurde der Paragraph übernommen und erst 1994 endgültig abgeschafft. Dieser interaktiv gestaltete Workshop behandelt die strafrechtliche Entwicklung und den öffentlichen Diskurs zu Homosexualität anhand ansprechender visueller Medien. 

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Queere Sicherheit im Gesundheitssystem

Datum und Uhrzeit: 04.11.2026 von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Ort: BC III, Willy-Brandt-Platz 13, Braunschweig

Beschreibung: Kaum ein Thema ist so persönlich wie die eigene Gesundheit. Leider machen queere Menschen in genau diesem Gebiet besonders häufig Diskriminierungserfahrungen. In diesem Workshop zeigt Dipl.-Psych. Barbara Sühlmann, was alle Beteiligten dafür tun können, das Gesundheitswesen zu einem sichereren Raum für queere Menschen zu machen. 

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