Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1250 bis 1499

Anzahl: 142

Braunschweig hat nachweislich Handelsbeziehungen zu Städten der späteren Hanse (Stade 1249, Hamburg 1254, Bremen 1256).
Entstehung des Weichbildes Sack.
Hochzeit des deutschen Königs Wilhelm von Holland mit Elisabeth, Tochter Herzog Ottos des Kindes, in Braunschweig. Brand der Burg Dankwarderode.
Verkauf des alten Rathauses südwestlich der Martinikirche.
Baubeginn des Altstadtrathauses (Westflügel, Balken von 1288 ermittelt), Nordflügel und Lauben am Westflügel vor 1400, Lauben am Nordflügel und die Herrscherfiguren um 1450.
Erwähnung der St. Paulskapelle bei St. Martini (1791 abgebrochen).
Die Ulricikirche auf dem Kohlmarkt wird urkundlich erwähnt.
Entstehung des herzoglichen Ackerhofes am „Schild“ durch Schenkung Herzog Albrechts an das Marienhospital.
Papst Alexander IV. eximiert die Stadt Braunschweig aus dem Diözesanverband von Hildesheim und Halberstadt.
Ratsherren des Hagens und der Neustadt werden zuerst erwähnt.
Der als Steinbruch genutzte Nussberg wird urkundlich erwähnt (Notberch).
Handelsbeziehungen Braunschweigs mit Flandern (Gent, Brügge 1309) nachweisbar.
Der Graue Hof (grisea curia) der Riddagshäuser Zisterzienser beim Redingetor am Südende des Bohlwegs (an der Grenze zwischen Hagen und Altewiek) wird erwähnt, ebenso die Heiliggeistkapelle vor dem Hohen Tore.
Beginn der Degeding-Bücher der Altstadt über Eintragungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit.
Privileg der Lakenmacher (Tuchmacher) im Hagen von Herzog Albrecht.
Vereinigung der Weichbildräte von Altstadt, Hagen und Neustadt zum Gemeinen Rat.
Weihe der Riddagshäuser Klosterkirche.
Neubau der Klosterkirche von St. Aegidien nach einem Großbrand (Schlußweihe 1478).
Erwähnung des Weichbildes Sack (saccus) und der dortigen Bäckerinnung.
Handelsbeziehungen Braunschweigs mit Russland (Smolensk, Nowgorod), Gotland und Riga nachweisbar.