Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 861 bis 1249

Anzahl: 57

Gründung des Kollegiatstifts St. Blasii durch die brunonische Gräfin Gertrud auf der Burginsel Dankwarderode (Weihe der Stiftskirche durch Bischof Godehard von Hildesheim, † 1038).
Weihe der St. Magnikirche durch Bischof Branthag von Halberstadt. Erste Erwähnung des Namens Braunschweig (Brunesguik) in einem Weiheprotokoll, der Sachverhalt 1211 bestätigt. Gleichzeitig erwähnt Veltenhof, Wenden, Bienrode, Rühme, Gliesmarode und Rautheim.
Weihe der St. Ulricikirche auf dem Kohlmarkt durch Bischof Godehard von Hildesheim (1544 abgebrochen).
Erweiterung der Altstadt längs der Breiten Straße abgeschlossen.
Das Kollegiatsstift St. Blasii wird als "ecclesia Thoncguarderoth" erwähnt.
Braunschweig Münzstätte unter Ekbert II. (als Widersacher Kaiser Heinrichs IV. in einer Mühle des Selketals im Harz ermordet).
Gründung des Kollegiatstifts St. Cyriaci in der Gegend des Alten Bahnhofs durch den brunonischen Grafen Ekbert I. († 1068) oder II. († 1090). Weihe durch Bischof Hezilo von Hildesheim († 1079). Das Stift wurde 1545 abgebrochen.
Vorübergehende Eroberung der Burg Dankwarderode durch Kaiser Heinrich IV. nach dem Tode Ekberts II.
Erste Ansiedlungen um den Altstadtmarkt nachgewiesen.
Gründung des Benediktinerklosters St. Aegidien durch die letzte Brunonin Markgräfin Gertrud.
Truppen Kaiser Heinrichs V. besetzen kurzfristig die Burg Dankwarderode.
Tod der Markgräfin Gertrud, ihr Schwiegersohn Herzog Lothar von Sachsen tritt vermutlich als Grundherr von Braunschweig in Erscheinung.
König Lothar von Süpplingenburg, als Kaiser Lothar III. (seit 1133), verleiht der Altstadt wahrscheinlich das Stadtrecht nach 1117.
Eppo de Bruneswic, Ministeriale Kaiser Lothars III. wird erwähnt (zweite urkundliche Erwähnung des Namens Braunschweig).
Kaiser Lothar III. nimmt das Aegidienkloster von 1115 in seinen Schutz, dessen Vogtei er durch Ministerialen auf der Burg Dankwarderode verwalten lässt (erste urkundliche Erwähnung des castrum Tanquarderoth).
Herzog Heinrich der Stolze prägt in Braunschweig Münzen.
Herzog Heinrich der Löwe wählt Braunschweig zu seiner Residenz.
Zisterzienserkloster Riddagshausen wird gegründet (jetziger Kirchenbau 1216 - 1275).
St. Magnus ist als Hauptpatron der Magnikirche belegt.
Errichtung der St. Michaeliskirche in der Altstadt (Bestätigung durch Bischof Bruno von Hildesheim).