Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1700 bis 1799

Anzahl: 122

Das Magnitor wird mit dem Steintor vereinigt (an der Stelle des heutigen Steintors).
Bau des Neuen Hofs (Handelsweg) für Messezwecke.
Ausbau des Packhofs.
Die Steinweg- und die Rennelbergvorstadt wird abgerissen.
Errichtung eines Gebäudes für Messezwecke in der Klöpperstraße (Neue Straße westlich der Schützenstraße. Seit 1884 nutzt die Firma „Pfeiffer und Schmidt“ das Gebäude.
Die Kupferstecher Johann Georg und Anton August Beck, Vater und Sohn, sind in Braunschweig tätig (zahlreiche Stadtansichten).
Das Alte Petritor wird geschlossen (1791 abgebrochen).
In Braunschweig existieren 2 Fayencenmanufakturen.
Errichtung der „Dompropstei“ südlich des Doms durch Hermann Korb (später „Bevernsches Schloss“ genannt, 1879 abgerissen).
Ausbau der Bartholomäuskirche für die Reformierte Gemeinde.
Bau der katholischen Nikolaikirche durch Graf Damian Hugo von Schönenborn und Hermann Korb.
Bau des Posthauses in der Gördelingerstraße für Messezwecke.
Erscheinen der Beckschen Kupferkalender mit den ersten Abbildungen einzelner bedeutender Braunschweiger Gebäude.
Die Paulinerkirche wird zum herzoglichen Zeughaus umgestaltet.
Franz Heinrich Wegener begründete das erste Kaffeehaus in Braunschweig, Breite Straße 20 ("Großes Kaffeehaus", 1766 vergrößert).
Eröffnung des Wilhelmitors östlich des Michaelistors (Anfang des 19. Jh. abgebrochen).
Georg Kaspar Schürmann verfasst in seiner Oper „Heinrich der Vogler“ das später volkstümlich gewordene Mummelied "Brunsewyk du leve stat".
Beginn des Schlossbaus auf dem Gelände des Grauen Hofs durch Hermann Korb (gest. 1735), Vollendung 1790 durch Christian Gottlob Langwagen.
Einrichtung der Hofapotheke.
Bau des Schlösschens im Lustgarten südlich des Magnitors für den Grafen Dehn (wahrscheinlich von Hermann Korb).