Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1820 bis 1839

Anzahl: 140

Konrad Heusinger, Direktor des Katharineums seit 1790 und Professor am Collegium Carolinum, gestorben.
Johann Joachim Eschenburg, Professor der Literaturwissenschaften am Collegium Carolinum, in Braunschweig gestorben. (Ehrengrab)
Erlass der „Erneuerten Landschaftsordnung“.
Theophilus Heinrich Ludwig Bollmann, von 1818 bis 1820 General- und Stadtsuperintendent, gestorben.
Gründung des Rettungsvereins (Feuerwehr) durch den Kaufmann Heinrich Huch.
Ludwig Otto Bleibtreu, Begründer der Zichorienfabrik, gestorben.
Deutsche Uraufführung des „Barbier von Sevilla“ von Giacomo Rossini.
Carl Maria von Weber dirigiert erstmals die Ouvertüre zu seinem „Freischütz“ vor der Berliner Uraufführung (18. Juni 1821 im neuen Königlichen Schauspielhaus) im Konzertsaal des Medizinischen Gartens.
Musikfest.
Gründung des Klubs zum schiefen Ständer (geistig-geselliger Verein, aufgelöst 1839).
Erbauung des Fallersleber Tores (letztes der von Peter Joseph Krahe seit 1804 auf den neuen Wallpromenaden errichteten Tore).
Freiherr Gustav von Seckendorf, seit 1814 Professor für Philosophie und Ästhetik am Collegium Carolinum, geht nach Amerika. Er stirbt dort 1823.
Johann Anton Eobald Alers, Pastor zu St. Katharinen, gestorben.
Johann Gottlieb Buhle, Professor der Philosophie am Collegium Carolinum, gestorben (* 29. September 1763 Braunschweig).
Beisetzung der Königin Karoline von England, geborene Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg, im Dom St. Blasii (* 17. Mai 1769 Braunschweig, Tochter Karl Wilhelm Ferdinands, † 07. August 1821 London).
Der aus politischen Gründen entlassene Berliner Theologieprofessor Wilhelm Martin Leberecht de Wette von der Katharinengemeinde zum Pfarrer gewählt. Der Wahl aber wird die Bestätigung versagt.
Johann Heinrich Karl von Bernewitz, Generalleutnant und Stadtkommandant, gestorben.
Carl Maria von Webers „Freischütz“ im Braunschweiger Nationaltheater erstaufgeführt.
Juliane Woltag geboren.
Erstes Gastspiel von Ludwig Devrient aus Berlin (weitere Gastspiele folgen bis zum November und nochmals 1824).