Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1943

Anzahl: 25

Ehrenbegräbnis des Dichters Rudolf Huch, am 12. Januar in Bad Harzburg verstorben.
Dr. jur. Karl Wolters im 83. Lebensjahr verstorben. Mit ihm stirbt das Haus Wolters (Hofbauhaus Wolters) aus.
Generaloberveterinär und Tierarzt Dr. Bernhard Pötting ist im 82. Lebensjahr verstorben.
150jähriges Geschäftsjubiläum der Firma E. F. Witting.
Schaffung eines städtischen Amtes für Raumbeschaffung (Wohnungsamt)
Schulrat Karl Oppe ist verstorben (* 04. Juli 1892).
Leseabende niederdeutscher Dichter im Rahmen der 2. niederdeutschen Dichterwoche.
Eröffnung der Ausstellung "Das schöne Wiener Freudenbild" im Herzog Anton Ulrich-Museum.
Italienische Woche.
Eröffnung der ersten Gaukunstausstellung durch den Gauleiter Hartmann Lauterbacher. Verleihung der Rudorff-Plakette für Verdienste um die Erhaltung und Förderung der niedersächsischen Heimatkultur zum Jahrestag der Begründung des Gauheimatwerkes durch den Gauleiter. Die Gaukunstausstellung soll jährlich in der Stadt Braunschweig stattfinden.
Wiedereröffnung der Braunschweiger Kammerspiele im Grotrian-Steinweg-Saal mit der Uraufführung des Schauspiels "Manuel und Mario" von Otto C. A. zur Nedden.
Begründung einer Städtischen Fachschule für Maschinenbau durch Abtrennung der Abteilung Maschinenbau von der Meisterschule des Deutschen Handwerks. Hinter der Marsch 18.
Der Graphiker Albert Lippmann, Inhaber der Firma Köhler und Lippmann verstorben.
Eröffnung eines Großhandelsschulungsheimes für Kriegsversehrte in der früheren Schule für Gehörlose (Charlottenhöhe 44).
Eröffnung des Braunschweigischen Musikheimes der Staatsmusikschule Braunschweig im Schlosse Schliestedt am Elm durch die erste musikpädagogische Woche. Leiter Professor Fritz Jöde.
Oberpostrat Karl Liesenberg im Alter von 74 Jahren verstorben.
Beginn der planmäßigen Evakuierung der Stadt. Der erste Sonderzug nach Seesen verlässt die Stadt.
Zweiter Niedersächsischer Musiktag.
Vierter Luftangriff auf die Stadt Braunschweig in der Nacht vom 27. zum 28. September. Unter den Opfern der Bildhauer Hermann Siedentop.
Gedenkakt im Dom und Trauerfeiern auf dem Zentralfriedhof und auf dem Friedhof in Riddagshausen für die Opfer des Luftangriffes. Hauptschadensgebiete: Herzogin-Elisabeth-Straße und Umgebung, Klavierfabrik Grotrian, Riddagshausen. Im Einzelnen: Sprengbomben in Gliesmarode und Riddagshausen sowie in der Zimmerstraße, Göttingstraße, Gliesmaroder Straße, Brahmsstraße, Herzogin-Elisabeth-Straße, Scharnhorststraße und bei Westermann. Insgesamt 63 Tote.