Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1500 bis 1599

Anzahl: 68

Justizreform der Stadt.
Errichtung des Fachwerkhauses „Alte Waage“ auf dem Wollmarkt als Waag- und Speicherhaus der Neustadt.
Erlass einer neuen Schulordnung durch den Rat.
Schmalkaldische Bundesversammlung im Neustadtrathaus.
Beginn des hochdeutschen Buchdrucks in Braunschweig durch Andreas Goldbeck.
Besetzung des Braunschweiger Landes durch die Schmalkaldischen Truppen.
Verwüstung der Klöster Riddagshausen und Steterburg durch die Braunschweiger Bürger.
Abriss der Ulricikirche auf dem Kohlmarkt.
Der „Lange Andreas“ (Kirchturm von St. Andreas) mit einer Zeltspitze durch Barnard Tafelmaker auf 122 Meter erhöht, die 1551 einstürzte, 1559 um 14 Meter niedriger wieder aufgebaut.
Verstärkung der Befestigungsanlagen.
Abriss der kirchlichen Bauten vor den Toren aus militärischen Gründen: Stift St. Cyriaci, Kreuzkloster, Hospital St. Thomae und Heiliggeistkapelle.
Privileg des Rates für die Braunschweiger Schützen (Schützenordnung).
Der Schmalkaldische Krieg (1547 Niederlage der Schmalkaldener bei Mühlberg). Melanchthon verweilt mit Luthers Witwe vorübergehend in Braunschweig.
Holzschnitt (vermutlich von Peter Spitzer) mit der ersten Ansicht der Stadt von Westen.
Die Einwohnerzahl Braunschweigs beträgt etwa 16 000.
Achtwöchige Belagerung der Stadt durch Herzog Heinrich dem Jüngeren.
Verhochdeutschung von „Brunswiek“ zu „Braunschweig“ in der städtischen Kanzlei (2. Hälfte 16.Jh.).
Sieg Herzog Heinrichs des Jüngeren über Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach und Graf Volrad von Mansfeld, Braunschweigs Bundesgenossen, bei Sievershausen.
Abermalige Belagerung der Stadt durch Herzog Heinrich dem Jüngeren, beendet durch den Frieden von Wolfenbüttel.
Redaktion des Obergerichtsprozesses.