Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 861 bis 1249

Anzahl: 57

Gründung des Weichbildes Hagen und Befestigung Braunschweigs, ausgenommen die Altewiek, mit Mauer und Graben durch Heinrich den Löwen nach der Bedrohung durch König Konrad III. (1151).
Errichtung des bronzenen, vergoldeten Burglöwen.
Abriss der brunonischen Stiftskirche St. Blasii zu Beginn des Dombaus durch Heinrich den Löwen (1226 durch Bischof Konrad von Hildesheim geweiht). Vermehrung des Welfenschatzes.
Neubau der Burg Dankwarderode in der Bauart der kaiserlichen Pfalzen mit der Doppelkapelle St. Georg und St. Gertrud.
Erwähnung der St. Nicolaikirche (am Damm), in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts abgerissen. Ihre Grundmauern wurden 1948 vorübergehend freigelegt.
Papst Alexander III. bestätigt dem Aegidienkloster seine Güter usw., darunter die Kirchen St. Magni und St. Nicolai in Bruneswich.
Heinrich der Löwe verliert in land- und lehnrechtlichen Verfahren die Herzogtümer Bayern und Sachsen und geht 1182 – 1185 und 1189 ins englische Exil.
Stiftung des siebenarmigen Leuchters, des Evangeliars und des Marienaltars im Dom durch das Herzogenpaar. Das Imervard-Kreuzes wird in die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert.
Baubeginn der großen Pfarrkirchen (St. Martini, St. Katharinen, St. Andreas).
Heinrich der Löwe stirbt in der Burg Dankwarderode.
Erwähnung des Weichbildes Altewiek (vetus vicus) und des Petritores (die gleichnamige Kirche also bereits vorhanden).
Flandrische Siedler werden in Braunschweig erwähnt.
König Otto IV. einziger Kaiser (seit 1209) aus welfischem Hause.
König Otto IV. gewährt den Braunschweiger Bürgern Zollfreiheit im ganzen Reich und nimmt sie in seinen Schutz.
St. Leonhard und St. Bartholomäi werden gegründet.
Gründung des Weichbildes Neustadt (möglicherweise durch Heinrich den Löwen).
Belagerung Braunschweigs durch König Philipp von Schwaben. Legendäre Errettung durch den Stadtheiligen St. Autor.
Bildung des Rates der Altstadt
Befestigung der Altenwiek mit Mauer und Graben durch Otto IV., der der Stadt wohl auch das Innungsrecht verleiht.
Otto IV. verleiht den Braunschweiger Bürgern das Recht der Pfarrerwahl für die Marktkirche St. Martini.