1553
Vertreibung der Juden aus Stadt und Land Braunschweig durch Herzog Heinrich d. J. (vgl. 1296).
1558
Bau des Klipphauses, des Klubhauses der Patrizier, an der Nordseite des Altstädter Gewandhauses.
Nach 1560
Errichtung des Hauses zur Hanse (später Wolters Hofbrauhaus) in der Güldenstraße 7 durch den Knochenhauer Cyriacus Haverlandt.
1562
Bau des Alexiuspflegehauses auf der Okerinsel am Damm (vgl. 1473).
1567 bis 1584
Martin Chemnitz ist in Braunschweig als Superintendent tätig.
1568
Ausstellung des Privilegium de non arrestando für Braunschweig durch Kaiser Maximilian II.
1568
Neubau des 1503 errichteten Alten Petritors (1707 geschlossen, 1791 abgebrochen).
1568
Neubau des 1433 errichteten Neustadttors (1693 geschlossen, 1793 abgebrochen).
1569
Gründung der Gelagsbruderschaft, einer sich abschließenden Geschlechtsgesellschaft (Patriziat).
1569
Abschluss eines günstigen Huldigungsvertrages zwischen Stadt und Herzog Julius.
1570
Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums wird bei der Martinikirche gegründet, die später in der Brüdernkirche untergebracht war, wo 1753 alle Bücher und Manuskripte der Kirchen vereinigt wurden. Seit 1864 in der Stadtbibliothek.
1571
Einweihung des wiederaufgebauten Kreuzklosters (1944 zerstört).
1573
Erlass einer Kleider-, Verlöbnis- und Hochzeitsordnung für die verschiedenen sozialen Schichten durch den Rat.
1573
Erlass einer Polizeiordnung oder des Neuen Echtedings durch den Rat.
1573
Angeblich erste Verhochdeutschung von Brunswiek zu Braunschweig (nach Werner Spieß).
1573 / 1575
Errichtung des v. Veltheimschen Hauses auf dem Burgplatz.
1575
Wiederaufbau des Hospitals St. Thomae vor dem Hohen Tore.
Um 1578
Erweiterung und Umbau des um 1230 erbauten Hagenrathauses
1579
Redaktion des Untergerichtsprozesses.
1583 ff.
Henning Brabandt fungiert als Bürgerhauptmann in der Altstadt.