Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1500 bis 1599

Anzahl: 68

Vertreibung der Juden aus Stadt und Land Braunschweig durch Herzog Heinrich d. J. (vgl. 1296).
Bau des Klipphauses, des Klubhauses der Patrizier, an der Nordseite des Altstädter Gewandhauses.
Errichtung des Hauses zur Hanse (später Wolters Hofbrauhaus) in der Güldenstraße 7 durch den Knochenhauer Cyriacus Haverlandt.
Bau des Alexiuspflegehauses auf der Okerinsel am Damm (vgl. 1473).
Martin Chemnitz ist in Braunschweig als Superintendent tätig.
Ausstellung des Privilegium de non arrestando für Braunschweig durch Kaiser Maximilian II.
Neubau des 1503 errichteten Alten Petritors (1707 geschlossen, 1791 abgebrochen).
Neubau des 1433 errichteten Neustadttors (1693 geschlossen, 1793 abgebrochen).
Gründung der Gelagsbruderschaft, einer sich abschließenden Geschlechtsgesellschaft (Patriziat).
Abschluss eines günstigen Huldigungsvertrages zwischen Stadt und Herzog Julius.
Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums wird bei der Martinikirche gegründet, die später in der Brüdernkirche untergebracht war, wo 1753 alle Bücher und Manuskripte der Kirchen vereinigt wurden. Seit 1864 in der Stadtbibliothek.
Einweihung des wiederaufgebauten Kreuzklosters (1944 zerstört).
Erlass einer Kleider-, Verlöbnis- und Hochzeitsordnung für die verschiedenen sozialen Schichten durch den Rat.
Erlass einer Polizeiordnung oder des Neuen Echtedings durch den Rat.
Angeblich erste Verhochdeutschung von Brunswiek zu Braunschweig (nach Werner Spieß).
Errichtung des v. Veltheimschen Hauses auf dem Burgplatz.
Wiederaufbau des Hospitals St. Thomae vor dem Hohen Tore.
Erweiterung und Umbau des um 1230 erbauten Hagenrathauses
Redaktion des Untergerichtsprozesses.
Henning Brabandt fungiert als Bürgerhauptmann in der Altstadt.