Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1800 bis 1819

Anzahl: 123

Festliche Illumination der Stadt zur Feier des Krönungstages Napoleons.
Eingehen der 1707 gegründeten Braunschweiger Fayencefabrik (Porcellainfabrique nach Delftischer Art) auf der Beckenwerkerstraße.
Abschluss der Plünderung der Gemäldegalerie in Salzdahlum durch den Leiter der napoleonischen Kunstsammlungen, Denon.
General Bisson als Gouverneur durch General Rivaud (bis 05. März 1808) ersetzt.
Dr. Carl Georg Wilhelm Schiller in Braunschweig geboren.
Gründung des Königreichs Westfalen.
Hofchirurg Christian August Buhle gestorben.
Errichtung des Okerdepartements mit dem Vorort Braunschweig. Auflösung der braunschweigischen Landesregierung (unter Anton von Wolffradt) und der Stadtverwaltung (unter Johann Heinrich Wilmerding). An die Spitze des Departements tritt als Präfekt das frühere Mitglied des braunschweigischen Geheimratskollegiums Friedrich Ludwig Christian Henneberg (1. Februar 1808 bis Januar 1812). An die Spitze der Stadtverwaltung tritt als Maire Freiherr Wilhelm Albrecht Christian von Mahrenholtz († 18. Dezember 1808 Braunschweig).
Johann Ludwig Paulmann, Pastor an St. Ulrici, gestorben.
Umbau des „Mosthauses“ (Burg Dankwarderode) in eine Kaserne („Burgkaserne“).
Huldigung für König Jerome.
Karl von Praun, Wirklicher Geheimrat und Kammerpräsident, gestorben.
Großes Hochwasser in der Stadt.
Marie von Baden, Gattin des Herzogs Friedrich Wilhelm, in Bruchsal gestorben.
Erster Besuch des Königs Jerome.
Aufhebung der 1724 eingerichteten Schlosskapelle (Graue-Hof-Gemeinde).
Luise Löbbecke in Braunschweig geboren.
Krawalle zwischen Bürgern und französischem Militär.
Umwandlung des Collegium Carolinums in die am 4. März in Kassel errichtete und am 27. Oktober nach Braunschweig verlegte Militärschule.
Henry Beyle (de Stendhal), der spätere fruchtbare französische Schriftsteller, vom 13. November 1806 bis zum 11. November 1808 im Gefolge des französischen Zivilintendanten Martial Daru in Braunschweig. Sein „Tagebuch in Braunschweig“.