Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1840 bis 1859

Anzahl: 120

Ausscheiden der Staatsminister Werner Graf von Veltheim (seit 1832) und Friedrich Schulz (seit 1832). Ihr Ersatz durch Staatsminister August von Geyso (bis 1861) und Wirkl. Geheimrat Gustav Anton Friedrich Langerfeldt (bis 1861).
Gründung des Vaterländischen Vereins (Vorsitzender: Oberlehrer Dr. Wilhelm Aßmann. Aufgelöst 1850).
Aufstellung einer Volkswehr durch Herzog Wilhelm genehmigt (auf Bitten des Bürgervereins unter Führung des Stadtdirektors Wilhelm Bode).
Unruhen in der Stadt.
Die „Zeitung für das deutsche Volk“, bald in „Deutsche Reichs-Zeitung“ umbenannt, beginnt ihr Erscheinen (bis 02. August 1866).
Verbrüderung der Volkswehr unter dem Kommando des Hauptmanns Hermann Hollandt und des Militärs (Oberst Alexander von Erichsen) auf dem Altstadtmarkt. - Freudige Kundgebung vor dem Herzoge auf dem Schlossplatz.
Amtsniederlegung durch Stadtdirektor Wilhelm Bode wegen hohen Alters.
Abmarsch eines braunschweigischen Truppenkontingentes auf den Kriegsschauplatz in Schleswig-Holstein.
Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Braunschweig-Köln.
General- und Stadtsuperintendent Karl Ludwig Ferdinand Sallentien gestorben.
Dienstantritt des bisherigen Polizeidirektors Dr. Heinrich Caspari als Stadtdirektor unter der Amtsbezeichnung „Oberbürgermeister“ (bis 1879).
Eröffnung des Sommertheaters in Holts Garten.
Huldigung für den Reichsverweser Erzherzog Johann von Österreich auf dem Großen Exerzierplatz.
Friedrich Karl von Strombeck, Präsident des Oberappellationsgerichtes in Wolfenbüttel, Schriftsteller und Gelehrter, in Wolfenbüttel gestorben (* 16. September 1771 Braunschweig).
Dr. Friedrich Konrad Griepenkerl, Lehrer am Gesamtgymnasium und Professor am Collegium Carolinum, gestorben.
Freiherr Heinrich von Gagern, Politiker, zum Ehrenbürger der Stadt Braunschweig ernannt.
Carl Venturini, Pfarrer in Hordorf, aufgeklärter Geistlicher und Historiker, in Schöppenstedt gestorben (* 30. Januar 1768 Braunschweig).
Carl Friedrich Gauß, Mathematiker, zum Ehrenbürger der Stadt Braunschweig ernannt.
Inbetriebnahme der durch Friedrich Voigtländer aus Wien gegründeten Fabrik Voigtländer & Sohn, Optische Anstalt.
Erfolgreiche Uraufführung von Robert Griepenkerls „Maximilian Robespierre“.