Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1880 bis 1899

Anzahl: 179

Inbetriebnahme des Neubaus des Marienstiftes an der Helmstedter Straße (Architekt Ernst Wiehe).
Eröffnung des Stadtpark-Restaurants.
Eduard Trieps, Wirklicher Geheimrat von 1875 bis 1881, gestorben (* 31. März 1811 in Braunschweig).
Herzog Wilhelm in Schloss Sybillenort im Fürstentum Oels (Schlesien) gestorben. Der Regentschaftsrat tritt in Tätigkeit. Der Herzog von Cumberland erklärt in einem Patent, Besitz vom Lande Braunschweig zu ergreifen. Das Ministerium lehnt die Gegenzeichnung und Verkündung des Patentes ab.
Beisetzung der Leiche des Herzogs Wilhelm im Dom St. Blasii (Domprediger Thiele).
Eröffnung des Herzog-Wilhelm-Asyls für Blinde.
Inbetriebnahme des Kreisgefängnisses am Rennelberg.
Durchbruch der Casparistraße.
Gründung des Haus- und Grundbesitzervereins e. V.
Bevölkerungszahl: 85 174.
Einrichtung der Königlich Preußischen Eisenbahndirektion in Braunschweig.
Franz Abt, Hofkapellmeister von 1855 bis 1882, in Wiesbaden gestorben (* 22. Dezember 1819 in Eilenburg/Sachsen).
Carl Tappe, Stadtbaurat und Dozent an der Technischen Hochschule, gestorben (* 31. Juli 1816 in Schöppenstedt).
Beschluss des Bundesrates: Die Regierung des Herzogs von Cumberland ist mit dem Frieden und der Sicherheit des Deutschen Reiches nicht verträglich.
Prof. Dr. Karl Wilhelm Ferdinand Uhde, Chirurg am Herzoglichen Krankenhause, gestorben.
Wahl des Prinzen Albrecht von Preußen zum Regenten des Landes Braunschweig.
Einweihung des Neuen Gymnasiums, später Wilhelm-Gymnasium (Architekt Ernst Wiehe).
Einzug des Regenten Prinz Albrecht von Preußen in die Stadt.
Karl Theodor Gravenhorst, Direktor des Martino-Katharineums von 1866 bis 1881, gestorben (* 01. November 1810 in Braunschweig).
Militärkonvention mit Preußen (Übernahme der braunschweigischen Truppen in das preußische Heer).