Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1935

Anzahl: 110

Hotelier Willi Markworth ist im 56. Lebensjahr in Bad Kissingen, Hotel Preußischer Hof, verstorben.
Übersiedlung der Schutzpolizei aus der Kaserne in der Kasernenstraße in das frühere Landgestüt am Leonhardtplatz.
Der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Vogler wegen angeblicher Unterschlagung (Volksfreundaffäre) zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Urteilsbegründung wird hervorgehoben, dass eine Bereicherungsabsicht nicht vorgelegen habe.
Eröffnung der Briefmarkenausstellung aus Anlass des 50jährigen Jubiläums des Vereins Braunschweiger Briefmarkensammler.
Niederreißung von alten Bedürfnisanstalten in der Stadt. Ihr Ersatz durch neuzeitliche Einrichtungen.
Gau-Sängertag
Der Musikschriftsteller und Komponist Clemens Schulze-Biesantz verstorben.
Margarete Abt, Tochter des 1885 verstorbenen Hofkapellmeisters Abt, verstorben.
Major George von Finckh, Braunschweigischer Husarenregiment, verstorben.
Vereidigung des Landesbauernrates.
Bugenhagenfeier in der Brüdernkirche, 450. Geburtstagsfeier.
Einweihung des Neubaues, Neuanbau des Krankenhauses Marienstift.
Einweihung der SS-Führerschule im ehemaligen Residenzschloss.
Forstmeister i. R. Fritz Menzel verstorben.
Der Oberregierungsrat und Braunschweigische Staatsrat Adolf Schmidt-Bodenstedt (NSDAP) zum Ministerialrat im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Berlin ernannt.
Arzt Sanitätsrat Dr. Franz Henking ist verstorben.
Adolf Hitler erscheint überraschend in Braunschweig und besichtigt die geöffnete Gruft Heinrichs des Löwen sowie die Siedlung Lehndorf.
Propst Leistikow wird von der Anklage wegen verleumderischer Beleidigung der SS bzw. der SS-Führerschule freigesprochen.
Reichs-Kleingärtner- und Kleinsiedlertag. Festumzug am 28. Juli.
Die frühere Landtagsabgeordnete Marie Mathis (Landeswahlverband) verstorben am 31. Juli 1935.