Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1974

Anzahl: 272

Offizielle Unterzeichnung der Gebietsänderungs- und Zusatzverträge zwischen der Stadt Braunschweig und 21 Gemeinden, die zum 01. März 1974 in die Stadt Braunschweig eingegliedert werden (außer Watenbüttel).
Vollversammlung der Technikerschule der Stadt Braunschweig unter Teilnahme des Niedersächsischen Kultusministers Professor Peter von Oertzen.
Auflösung des Landkreises Braunschweig.
Gründung des „Hilfswerks zur Bekämpfung von Blutkrankheiten im Norddeutschen Raum e. V.“.
In die Stadt Braunschweig werden eingemeindet: Bevenrode, Bienrode, Broitzem, Dibbesdorf, Geitelde, Harxbüttel, Hondelage, Lamme, Leiferde, Mascherode, Rautheim, Rüningen, Schapen, Stiddien, Stöckheim Thune, Timmerlah, Völkenrode, Volkmarode, Waggum, Watenbüttel, Wenden, die gemeindefreien Gebiete Buchhorst und Querum sowie Flurstücke von Klein Schöppenstedt und Weddel. Die Stadt wächst hierdurch von 76,93 auf 192,02 Quadratkilometer Fläche und von 218,663 auf 270.609 Einwohner. Aus den 22 eingemeindeten Orten werden 12 Ortschaften mit je einem Ortsrat gebildet.
Oberbürgermeister Klöditz und Oberstadtdirektor Weber begrüßen über 400 neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die vom Landkreis Braunschweig und den eingemeindeten Orten übernommen wurden.
Der Großraumverband Braunschweig nimmt seine Tätigkeit auf.
Ehrung der Meister im Sport auf Braunschweig durch Rat und Stadtverwaltung.
Oberbürgermeister Klöditz tauft das neue Schleppflugzeug der Akademischen Fliegergruppe auf den Namen „Braunschweig“.
Konstituierende Sitzungen der ersten drei Ortsräte (Watenbüttel, Wenden, Stöckheim).
Friedrich Bodemann, früherer Präsident der Landesversicherungsanstalt Braunschweig und früherer Ratsherr der Stadt Braunschweig, ist im Alter von 82 Jahren verstorben.
Ratssitzung (zugleich erste Sitzung des um 13 Ratsherren aus den eingemeindeten Orten erweiterten „Übergangs-Rates“): Erweiterung der Wahlbezirke, Modernisierung von Altbauwohnungen, Verkehrsverbindungen aus den eingemeindeten Orten zur Innenstadt u.a..
15. Bundesbildungskonferenz der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (Eröffnung durch Bundeswissenschaftsminister Klaus von Dohnanyi).
Eröffnung der Drogerie-Filiale Rossmann, Ölschlägern 35.
Tagung des Vereins zur Reinhaltung der Gewässer e. V..
Der Kommandeur des Verteidigungskreises 231 Braunschweig, Oberstleutnant Großkopf, wird verabschiedet. Nachfolger wird Oberstleutnant Nestmann.
Die „Kommunale Wohnraumvermittlung“ nimmt ihren Betrieb auf (Kennedy-Platz 11).
Dr. Heinrich Kintzi zum Generalstaatsanwalt für Braunschweig ernannt (Vorgänger war Dr. Gerhard Mützelburg).
Oberst Carlheinz von Erdmannsdorff übernimmt die Führung der Panzergrenadierbrigade 2 (Vorgänger Oberst Schünemann).
Empfang von 25 belgischen Gymnasial-Geschichtslehrern durch den 1. Bürgermeister John im Altstadtrathaus.