Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1250 bis 1499

Anzahl: 142

Erwähnung des Friesentors (Vresendor).
Erstmaliger Nachweis einer großen Pest in Braunschweig (Haut,-Beulen-und Lungenpest).
Das Sackrathaus ist nachgewiesen.
Erwähnung eines Schuhhofes am Altstadtmarkt.
Der legendäre Till Eulenspiegel, der am Bäckerklint Eulen und Meerkatzen gebacken haben soll, stirbt nach der Weltchronik von Hermen Bote (Braunschweiger Handschrift) in Mölln. Der historisch nachweisbare Till von Kneitlingen ist 1351 gestorben. Er war ein räubernder Landadliger, der erst im nach hinein zum Volkshelden wurde.
Überlieferung von Stadtgesetzsammlungen (Stadtrecht und Echteding).
Bau der Kapelle des Hospitals St. Jodoci vor dem Wendentor nach der großen Pest (1699 abgebrochen).
Errichtung der Waage der Altstadt auf dem Kohlmarkt.
Erwähnung oder Errichtung des „Hauses zum Stern“ am Kohlmarkt 2 (1894 abgebrochen und ersetzt).
Hansetage in Lübeck, auf denen sich die Städtehanse bildet. Braunschweig ist 1358 zweifelsfrei Mitglied.
Überlieferung für die Eide der Ratsherren und Ratsbediensteten.
Erste Überlieferung des Braunschweiger Wappens in Farbe (der rote Löwe in Silber) in der Sachsenspiegelhandschrift des Rates.
Niederlage der Stadt im Treffen am Elm gegen die Magdeburger.
In der „Großen Schicht“ wird die Alleinherrschaft des Patriziats gebrochen. 8 Bürgermeister ermordet. Braunschweig wird von 1375-1380 aus der Hanse ausgeschlossen (Verhansung).
Neubau der Franziskanerklosterkirche (Brüdernkirche), der Chor bereits 1361.
Bau der Autorskapelle am Altstadtrathaus zur Sühne für die 1374 ermordeten Bürgermeister (1680 abgebrochen). Wiederaufnahme der Stadt in die Hanse.
Landfriedenseinigung der niedersächsischen Städte im Sächsischen Städtebund.
Braunschweig ist an 39 Städtebündnissen beteiligt (um 1245-1380 bereits in 18 Bünden).
Braunschweigs Mauerbefestigung mit 9 Toren (um 1200) wird durch einen weiteren mauerbewehrten Wall mit Graben im Vorgelände verstärkt.
Ausbau der Landwehr rings um die Stadt (bereits 1376 bei Ölper, 1381 bei Querum) und die Pfahldörfer Rüningen, Lehndorf, Ölper und Rühme.