Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1600 bis 1699

Anzahl: 76

Das Geistliche Gericht wird für das Kirchen- und Schulregiment eingerichtet.
Abriss der Autorskapelle am Altstadtrathaus, danach Errichtung des Autorshofs für Messezwecke.
Einrichtung von zwei Warenmessen zu Invocavit, seit 1684 zu Lichtmess (2.Februar) und zu Laurentii (10. August) durch Herzog Rudolf August. Gleichzeitig wird ein Kaufgericht für Messestreitigkeiten (bis 1851) begründet.
Erlass einer Marktgerichts- und Wechselordnung.
Bau des „Kleinen Mosthauses“ am Burgmühlengraben.
Die geringen Einnahmen des Senatsärars werden dem Rat aus dem Großen Stadtärar zur Verfügung gestellt.
Umbau des nicht mehr benötigten Hagenrathauses und des angrenzenden Gewandhauses von Johann Balthasar Lauterbach zum Opernhaus.
Gründung des Bruchgerichtes für die Behandlung von kleineren Strafsachen (1756 durch das Polizeigericht im Polizeidepartement ersetzt).
Erweiterung des Hauses von Generalpostmeister Stechinelli am Altstadtmarkt Ecke Breite Straße.
Kaufmann Adolf Schmidt (1660-1725) gründet die erste Textilgroßhandlung Deutschlands (spätere Firma Pfeiffer und Schmidt).
Kammersekretär Johann Urban Müller gibt den Bau des Großen Weghauses in Stöckheim in Auftrag. Hier hielten sich u.a. Lessing und Raabe auf.
Beginn der Arbeiten für die Bastionärbefestigung um die Stadt.
Das Neustadttor wird geschlossen (1793 abgebrochen).
Umbau des Wendentors (1780 abgebrochen).
Eröffnung des Neuen Petritors (1707 geschlossen, 1791 abgebrochen).
Abbruch der Kapelle St. Jodoci.