Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1700 bis 1799

Anzahl: 122

Erster in großer Auflage gedruckter Stadtplan von Albrecht Heinrich Carl Counradi ( verlegt von Matthäus Seutter, Augsburg).
Bau eines Barock-Palais in der Wilhelmstraße 20 (Wilhelmsgarten) durch den Landbaumeister Martin Peltier de Belford (von 1782 bis 1793 in Besitz des späteren preußischen Staatskanzlers von Hardenberg).
Fertigstellung des Sackkellers durch Bauverwalter Albrecht Heinrich Carl Counradi.
Französiche Besetzung der Stadt im Siebenjährigen Krieg (1756-1763).
Die Einwohnerzahl Braunschweigs beträgt etwa 22500.
Entstehung der Vorschoßsteuerrolle als wichtige Quelle für die städtische Bevölkerungsstruktur.
Der Schriftsteller August Lafontaine in Braunschweig geboren.
Der Architekt und Hofbaubeamte Paul Josef Krahe wird in Mannheim geboren.
Vergebliche Belagerung der Stadt durch Prinz Xaver von Sachsen. Befreiuung der Stadt durch Prinz Friedrich von Braunschweig (Belagerungsplan). Gefecht bei Ölper (13. Oktober).
In Braunschweig wird eine Niederlassung des 1761 in Iserlohn gegründeten Handelshauses Löbbecke begründet.
Umgestaltung eines Teils der Burg, des Großen Mosthauses, zum Ferdinandsbau in Barockformen.
Bau des Kammergebäudes von Ernst Wilhelm Horn.
Erlass einer verbesserten Untergerichtsordnung.
Reisebericht des Schotten James Boswell über Braunschweig.
Distriktskarten von Andreas Karl Haacke (vgl. 1756 ff.).
Bau des Armenkrankenhauses am Wendentor von Ernst Wilhelm Horn (später Landeskrankenhaus).
Einführung der Straßenbeleuchtung in Braunschweig.
Gründung der Leihhausanstalt durch Herzog Karl I. (seit 1919 Braunschweigische Staatsbank, seit 1970 Fusion mit 3 weiteren Kreditinstituten zur Norddeutschen Landesbank).
Errichtung des Zahlenlottos.
Errichtung des Hauses der ehemaligen Kreisdirektion, Eiermarkt 5 (mit Rokokoportal).