Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1938

Anzahl: 88

Reichsbankdirektor Hermann Rube ist im Alter von 62 Jahren verstorben.
Rechtsanwalt Justizrat Dr. Alfred Jürgens ist in Köln verstorben. Einäscherung findet in Braunschweig statt (* 27. Februar 1867 in Braunschweig).
100-jähriges Jubiläum der Firma Gebrüder Bethmann, Fleischerwarenfabrik.
Großkundgebung auf dem Platze der SS. Im Rahmen der NS-Propagandaveranstaltung "Treuegelöbnis" der Bevölkerung der Stadt Braunschweig für den Führer am Vorabend der Besprechung von Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier in München wegen der "Sudetendeutschenfrage".
Erster deutscher Volkskundetag in Braunschweig. Öffentliche Kundgebung in der Weihestätte mit Ansprache des Reichsleiters Rosenberg am 30. September. Eröffnung der volkskundlichen Abteilung des "Braunschweigischen Landesmuseums".
Fertigstellung des neuen Wirtschaftsgebäudes des Landeskrankenhauses.
Umbenennung des Landestheaters in Staatstheater.
Stadtbaurat Heinz Ahlborn aus Remscheid wird mit der kommissarischen Leitung der Hochbau- und Siedlungsabteilung des Staatministeriums beauftragt.
Einleitung der Züge der früheren Landesbahn von Seesen und von Fallersleben in den Hauptbahnhof.
Besuch des Chefs der italienischen Forstverwaltung, General Augusto Agostini, in Braunschweig.
Inbetriebnahme der Nibelungenschule im Siegfriedviertel, I. Bauabschnitt.
Gründung der "Musikschule für Jugend und Volk" im Musikheim der Hitlerjugend, Leiter ist Dr. Gerhart Bittrich.
Kulturtagung Deutscher Städte.
Otfried Graf Finckenstein erhält für seinen Roman "Die Mutter" den "Volkspreis für deutsche Dichtung" der Raabe-Stiftung und den "Dichterpreis der Stadt Braunschweig".
Domprediger Hans Schomerus verlässt Braunschweig und wird Direktor und Ephorus des Predigerseminars Wittenberg
Einrichtung einer Stadtkommandantur in Braunschweig, Oberst Dallmer-Zerbe wird zum Kommandanten ernannt.
Senator h.c. Dr.-Ing. h.c. Willi Schadt ist im Alter von 73 Jahren verstorben.
Fertigstellung des Verbindungsganges zwischen der Burg Dankwarderode und dem Deutschen Haus.
Das Fallschirm-Infanterie-Bataillon bezieht die Roselies-Kaserne am Möncheweg.
Zerstörung der Synagoge und Ausschreitungen gegen jüdische Geschäfte während der Pogromnacht vom 09. zum 10. November.