Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1984

Anzahl: 187

Die Studentenwohnanlage „Michaelishof“ zwischen Gülden- und Echternstraße wird ihrer Bestimmung übergeben. Sie besteht aus 165 Wohneinheiten in acht Häusern, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammen und vom Studentenwerk Braunschweig als Bauherrn seit 1978 wieder aufgebaut oder restauriert wurden.
Der Rat der Stadt beauftragt die Braunschweiger Versorgungs AG, im Heizkraftwerk Mitte eine Rauchgasentschwefelungsanlage zu installieren. Er bestimmt die große Dornse des Altstadtrathauses zum vorübergehenden Standort des Burglöwen.
Die Sektion Braunschweig des Deutschen Alpenvereins pflanzt anlässlich ihres 100jährigen Bestehens in der Weststadt am Rande des Timmerlaher Busches drei Eichen.
Eröffnung der „Heimatstube Bienrode“ im Dachgeschoss der früheren Volksschule. Sie wurde vom Bienroder Heimatverein eingerichtet.
Kommunalpolitiker Richard Lippe ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Er war Abgeordneter des früheren Braunschweigischen Landtages, nach dem Kriege Ratsherr und Bürgermeister in Wendeburg, Mitglied des Kreistages und Landrat des Landkreises Braunschweig.
Grundsteinlegung für den „Wohnpark Hohetor“ an der Broitzemer Straße. Er wird 60 Mietwohnungen umfassen. Bauherr ist die Gemeinnützige Wohnungsbau- und Kleinsiedlungsgesellschaft Braunschweig-Land.
Ein Großfeuer im Fachwerkhaus Herrendorftwete 2 verursacht einen Sachschaden von 60 000 DM.
Die Panzerpionierkompanie 20 in der Leutnant-Müller-Kaserne an der Salzdahlumer Straße feiert ihr 25jähriges Bestehen.
Ausstellung "100 Jahre Sektion Braunschweig des Deutschen Alpenvereins" in der Hauptniederlassung Dankwardstraße 1 der Norddeutschen Landesbank. Die Sektion wurde am 01. Januar 1884 gegründet.
Bundesdelegiertentag der Deutschen Marinejugend.
Erstes Braunschweiger BMX-Rennen (Rennen auf Spezial-Fahrrädern) auf dem Verkehrsübungsplatz in Waggum.
Der Bauausschuss des Rates der Stadt billigt den Entwurf und die Kostenberechnung für den Neubau des Institutes für Angewandte Mikroelektronik an der Richard-Wagner-Straße.
Tagung des Nordwestdeutschen Sektionenverbandes des Deutschen Alpenvereins.
Erstes Volksschützenfest (26. Schützenfest) im Stadtteil Kralenriede-Sandwüste.
23. Frühjahrsflug der „Braunschweiger Krähen“.
50jähriges Bestehen des Dekohauses Kersten, Meinhardshof 2.
Eröffnung eines „Lehrpfades zum Waldsterben“ am Spechtweg im Querumer Forst.
Wiedereröffnung des Großen Hauses des Staatstheaters mit Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“. In über 10monatiger Bauzeit wurden das Gestühl und der Vorhang erneuert, der Orchestergraben verbreitert, ein Personenfahrstuhl eingebaut und die Fassade gereinigt.
Eröffnung des Toshiba-Werkes an der Grotrian-Steinweg-Straße. Es ist das erste europäische Halbleiterwerk des japanischen Konzerns. An der Eröffnung nehmen teil: Der japanische Botschafter in der Bundesrepublik, Hiromichi Miyazaki, der Toshiba-Präsident Shoichi Saba und die Niedersächsische Wirtschaftsministerin Birgit Breuel.
Eine Seniorengruppe aus Berlin-Schöneberg besucht die Stadt Braunschweig und ihre Umgebung. Es ist die 25. Besuchergruppe im Rahmen der seit 14 Jahren mit dem Berliner Stadtteil bestehenden Partnerschaft.