Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1250 bis 1499

Anzahl: 142

Gründung der Lilienvente, eines patrizischen Waffenbundes.
Beginn der schriftlichen städtischen Rechnungslegung und der Schoßregister.
Errichtung einer städtischen Waage auf dem Hagenmarkt.
Ausstellung von königlichen und kaiserlichen Privilegien auf dem Wege Braunschweigs zur Reichsfreiheit.
Neue Stadtverfassung durch den Großen Bürgermeister der Altstadt Hermen von Vechelde († 1420): 5 Gemeinden und 14 ratsfähige Gilden (28 Gildemeister), 103 Ratsherren mit 3jähriger Wahl, Küchenrat, seit 1614 Enger(er) Rat.
Sieg bei Winsen an der Aller über die Askanier unter städtischer Beteiligung (Lüneburger Erbfolgekrieg).
Erste Erwähnung der Mumme, des Braunschweiger Dickbieres.
Erwerbung des Pfandschlosses Vechelde.
Sieg der Braunschweiger bei Beinum über die von Schwichelt und von Steinberg.
Braunschweig erhält einen eigenen Offizial für die geistliche Gerichtsbarkeit in der Stadt.
Erwähnung des Altewiekrathauses.
Umbau des Hagenrathauses.
Auf dem Gelände des Packhofes befindet sich der Marstall des Rates.
Umbau des 1350 erwähnten Sackrathauses.
Errichtung einer städtischen Waage auf dem Wollmarkt.
Verfassung der „Heimlichen Rechenschaft“ über die Finanzverhältnisse der Stadt nach der Großen Schicht.
Neugestaltung des bereits 1366 erwähnten Brunnen auf dem Hagenmarkt (1814 abgebrochen).
Verfassung des „Ordinarius“ (Geschäftsordnung für den Rat nach der Großen Schicht).
Errichtung des spätgotischen Brunnens auf dem Altstadtmarkt (1945/1951 nach Zerstörung restauriert).
Das Riesengeschütz „Die faule Mette“ wird gegossen (1787 eingeschmolzen).