Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1840 bis 1859

Anzahl: 120

Besetzung der neu eingerichteten Stelle eines städtischen Baumeisters mit dem Baukondukteur Carl Tappe aus Gandersheim.
Der Dramatiker Hans Graf von Veltheim macht zu Harbke bei Helmstedt seinem Leben ein Ende (* 19. Juli 1818 Braunschweig).
Komponist Gottlob Wiedebein, Hofkapellmeister von 1818 bis 1832, gestorben (* 21. Juli 1779 Eilenstedt bei Halberstadt).
Stadtdirektor Wilhelm Julius Ludwig Bode gestorben (* 13. Mai 1779 Königslutter).
Publizist Rudolf Heinrich Bernhard von Bosse gestorben.
Carl Friedrich Gauß in Göttingen gestorben (* 30. April 1777 Braunschweig).
Hofkapellmeister Georg Müller, Dirigent des aus den vier Brüdern Karl, Theodor, Gustav und Georg Müller bestehenden „Müller-Quartetts“, gestorben.
Die Stadtverordnetensammlung beschließt die Einführung von Hausnummern.
Dr. Ferdinand Bamberger, Oberlehrer am Gesamtgymnasium, in Karlsbad gestorben (* 02. Mai 1868 Braunschweig).
Einführung von Hausnummern in der Stadt Braunschweig durch Statut vom selben Tage.
Verselbständigung des Realgymnasiums, das bis dahin eine Abteilung des Gesamtgymnasiums gebildet hatte. Es führt zunächst neben den Lateinklassen auch lateinlose Klassen.
Die Ballettmeisterin Charlotte Leinsitt aus Wien, deren Kleid Feuer gefangen hat, steht auf der Bühne des Hoftheaters in hellen Flammen. Sie erliegt wenige Tage später den Brandwunden.
Übernahme der Schauspielleitung durch Eduard Schütz (eigentlich Johann Erdmann Nicolaus Schütze), Schauspieler in Braunschweig seit 21. August 1821 († 02. Mai 1868 Braunschweig).
25jähriges Regierungsjubiläum des Herzogs Wilhelm (an dessen 50. Geburtstage).
Errichtung des Bankgebäudes am Bankplatz.
Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Braunschweig-Kreiensen.
Wilhelm Raabe (Jakob Corvinus) beginnt seine dichterische Laufbahn mit der Herausgabe der „Chronik der Sperlingsgasse“.
Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Braunschweig-Frankfurt am Main.
Die „Illustrierten Deutschen Monatshefte“ (später „Westermanns Monatshefte“) beginnen zu erscheinen.
Auflösung der Schule und (den 23. November) der Kirchengemeinde zu St. Leonhard. Vereinigung der letzteren mit der St.-Magni-Gemeinde.