Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1250 bis 1499

Anzahl: 142

Der Rat erwirbt den Marktzoll, den halben Straßenzoll und das Recht, Pfennige zu schlagen (Löwenpfennige, ewige Pfennige).
Errichtung der Liberei (Bibliothek) bei St. Andreas, des einzigen erhaltenen, mittelalterlichen Ziegelbaus der Stadt.
Stiftungen des Pfarrers Ember für die Liberei bei St. Andreas.
Erwerbung des Pfandschlosses Neubrück.
"Pfaffenkrieg“ um die Einrichtung von Ratsschulen und um die Besetzung der Ulricipfarre.
Gründung des Martineums und des Katharineums mit Hilfe päpstlicher Privilegien.
Braunschweig darf mit herzoglicher Erlaubnis auf dem Ösel Steine brechen, Kalk brennen und diese Güter ebenso wie Holz und Schiefer zollfrei in die Stadt verschiffen.
Zerstörung der Burg Ampleben durch die Stadt Braunschweig.
Braunschweig nimmt im Sächsischen Städtebund unter etwa 25 Städten einen Hauptstadtcharakter ein.
Erster und einziger Hansetag im Spätmittelalter in Braunschweig.
Bau des ältesten datierten Fachwerkhauses in Braunschweig (Ackerhof 2).
Wegen der fast reichsfreien Stellung Braunschweigs wurde die herzogliche Residenz endgültig nach Wolfenbüttel verlegt.
Für den Brunnen am Sackrathaus wird ein gotischer Steinüberbau errichtet.
Errichtung der Annenkapelle bei St. Martini.
Die „Ghellerborch“, Fachwerkhaus mit Inschrift (Alte Waage 2) wird errichtet.
Ausstellung des Wappenbriefesf für die Stadt Braunschweig durch König Albrecht II.
Das Stadtbild Braunschweigs wird in einem zeitgenössischen russischen Reisebericht erwähnt.
Ausbau der Oker für die Schifffahrt nach Bremen.
Der „Große Brief“: Vertrag zwischen dem Rat, den Gilden und der Meinheit über die Beteiligung am Stadtregiment. Wahl von je 2 Bürgerhauptleuten aus 14 Bauernschaften. Überlieferung des Siegels der Meinheit.
Besuch des Kardinals Nikolaus von Kues in Braunschweig.