Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1820 bis 1839

Anzahl: 140

Erbauung der Schlossanlage Neu-Richmond, bestehend aus der „Herzoglichen Villa“ und dem Schlösschen „Williamscastle“ (auch „Kavalierhaus“ genannt). Architekt Carl Theodor Ottmer.
Mathematiker Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Spehr gestorben (* 02. November 1799 Braunschweig).
Friedrich Heinrich Werner, Musiklehrer und Komponist („Das Heidenröslein“), gestorben. (Ehrengrab)
Gründung der Stiftung „Pflegeanstalt für bedürftige Kinder“ (später Kleinkinderbewahranstalt).
Gründung der Bauunternehmung Munte.
Schwere Beschädigung der Westtürme der Bartholomäuskapelle durch einen Sturm in der Neujahrsnacht, ihr Abbruch im Laufe des Jahres 1834.
Herzog Wilhelm stiftet den „Herzoglich Braunschweigischen Orden Heinrichs des Löwen“ für Verdienste Braunschweigischer Untertanen, 1908 erweitert durch den Regenten Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg.
Erlass der Allgemeinen Städteordnung für das Herzogtum Braunschweig.
Überführung des Stadtarchivs aus dem Neustadtrathaus in den Kreuzgang der Brüdernkirche.
Aufhebung des aus der alten Currende hervorgegangenen Institutes der Chorschüler am Gesamtgymnasium.
Geologe, Geograph und Volkskundler Richard Andree geboren.
Eintritt des Landes Braunschweig in den Hannoverschen Steuerverein (Zollverein).
Neuordnung des Collegium Carolinum. Einrichtung von drei Abteilungen für technische, humanistische und merkantilistische Studien.
Karl Geibel (Bruder des Dichters Emanuel Geibel), Prediger der Reformierten Kirche, wegen Lehrstreitigkeiten in den Ruhestand versetzt († 14. Dezember 1863 Lübeck).
Verlagsbuchhändler Friedrich Vieweg gestorben (* 11. März 1761 Halle/Saale).
Endgültige Verlegung der Residenz des Herzogs Wilhelm von Richmond nach Braunschweig.
Auffindung des Paramenten-Schatzes in der St. Martini-Kirche (jetzt im Herzog-Anton-Ulrich-Museum aufbewahrt).
Wilhelmine Berger, das Gretchen der Faust-Uraufführung von 1829, scheidet von Braunschweig.
Musikfest in der „Aegidienhalle“ nach Vollendung des Umbaus der seit 1811 als Magazin verwandten Aegidienkirche in eine Festhalle.
Erstes Auftreten der Hofopernsängerin Karoline Fischer-Achten in Braunschweig. Sie bleibt hier bis 1853.