Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1840 bis 1859

Anzahl: 120

Wilhelm Johann Heinrich Carl Freiherr von Schleinitz nach 25jähriger Ministertätigkeit gestorben (* 04. Juni 1794 Blankenburg).
Abbruch des Dehnschen Schlösschens am Magnitore.
Abbruch der Burgmühle und der daneben liegenden Katharinenschule.
Verkauf der Eisenbütteler Mühle seitens der Stadt an die Lohgerbergilde.
Geheimer Hofrat Dr. Friedrich Petri, Direktor des Martineums von 1821 bis 1828, dann Professor am Collegium Carolinum (Humanist), gestorben.
Vereinigung der Mundtschen (Henriette Mundt) und der Harderschen (Elise Harder) Töchterschulen zur „Lüttge-Harderschen höheren Privat-Töchterschule“ durch Dr. Friedrich Lüttge (* 11. Mai 1807 Braunschweig, † 01. Juni 1861 Braunschweig).
Erstdruck von Wilhelm Raabes (Jakob Corvinus) „Student von Wittenberg“ in Westermanns Monatsheften (Beginn der Veröffentlichung zahlreicher Novellen und Romane des Dichters in der genannten Zeitschrift).
Dr. August Brandes, Gründer des „Realinstituts“ und Direktor des Realgymnasiums seit 1828, gestorben.
Freiherr August von Münchhausen, Intendant des Hoftheaters seit 1831, gestorben.
Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Braunschweig - Schöningen - Helmstedt (über Jerxheim).
Caspari-Vertrag (Entschädigung der Stadt seitens des Staates für das der Stadt 1671 angetane Unrecht). - Rückgabe des Altstadtrathauses an die Stadt.
Verlegung der Pianofortefabrik Theodor Steinweg von Seesen bzw. Wolfenbüttel nach Braunschweig (seit 1865: Grotrian-Steinweg).
Eröffnung der öffentlichen Badeanstalt an der Oker (Nicolaus Gellertshoff).
Verkauf der Ölper Walkmühle seitens der Stadt an den Staat.
Mobilmachung der braunschweigischen Truppen anlässlich des Krieges zwischen Österreich und Frankreich.
Errichtung der Husarenkaserne am Löwenwall (Architekt Louis Kuhne).
Erste Gründung der Chininfabrik Braunschweig durch Hermann Buchler.
Kaufmann und Stadtrat Friedrich Seele, Begründer und Mitinhaber der Maschinen- und Wagenbauanstalt (12. April 1853 gegründet), gestorben.
Komponist, Geiger und Dirigent Ludwig Spohr in Kassel gestorben (* 05. April 1784 Braunschweig). Totenfeier in Braunschweig am 29. Oktober.
Beginn der Schillerwoche (Gedenkfeier zu Schillers 100. Geburtstag).