Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1250 bis 1499

Anzahl: 142

Braunschweig berechtigt, 50 öffentliche Notare zu ernennen.
Braunschweig wird in der Schilderung Enea Silvio Piccolominis (seit 1458 Papst Pius II.) erwähnt.
Erste Stadtansicht in Abt Berthold Meiers Legenden und Geschichten des Klosters St. Aegidien.
Erlass einer Ratsordnung über die lebenslange Amtsdauer der Bürgermeister und Ratsherren.
Das Gralsfest wird erstmals erwähnt.
Neubau des 1395 erwähnten Altewiekrathauses.
Lebensdaten des Zoll- und Akziseschreiber Hermen Bote
Niederlassung der Alexiusbrüder am Damm anlässlich einer Pest.
Einrichtung der Ratsapotheke am Eiermarkt.
Schulordnung für die beiden städtischen Lateinschulen und die drei Stifts- und Klosterschulen.
Schlussweihe der Klosterkirche von St. Aegidien.
Braunschweig unterstützt Hildesheim gegen seinen Bischof in der „Hildesheimer Fehde“.
Lob des Kardinals Raimund Peraudi über Braunschweig.
„Ludeke Hollants Schicht“ wegen einer neuen Münzordnung (der „Neue Brief“ von 1490).
Errichtung des Fachwerkhauses Ritter St. Georg in der Alten Knochenhauerstraße 13 durch den Ratsherr und Bürgermeister Hans Haverlandt.
Einstellung der Schifffahrt nach Bremen.
Bau oder Ersterwähnung des Bürgermeisterhauses, Am Magnitor 1.
Des Braunschweiger Goldschmieds Konrad Bote „Cronecken der Sassen“ mit den Holzschnitten „Brunschwig“ und Burg Dankwarderode (neuerdings seinem Vetter Hermen Bote, etwa 1450/1460-1520, zugeschrieben).
Die „Große Stadtfehde“ gegen Herzog Heinrich dem Älteren durch den Sieg bei Bleckenstedt (1493) mit hildesheimischer Hilfe für Braunschweig entschieden. Das Kloster Riddagshausen wird durch die Braunschweiger schwer beschädigt. Zeitgenössische Darstellung des Krieges von dem Braunschweiger Schulmann Telemonius Ornatomontanus.
Kulturbild Braunschweigs in der „Descriptio belli“ von Thilemann Rasche aus Zierenberg (Telemonius Ornatomontanus).