Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1880 bis 1899

Anzahl: 179

Architekt Ernst Wiehe gestorben.
Verordnung zur Neugestaltung des Kirchenwesens in Braunschweig durch die Stadtverwaltung nach jahrelangen Verhandlungen zwischen Staat, Stadt und Kirche.
Zusammenbruch der „Linde Heinrichs des Löwen“ an der Südseite des Domes.
Einweihung des Neubaus des Lehrerseminars an der Leopoldstraße.
Wilhelm Görgens, Oberpostkassenrendant und Braunschweigischer Historiker, gestorben (* 22. April 1813 in Braunschweig).
Aufhebung des Königlich Preußischen Eisenbahnbetriebsamtes. Verteilung der braunschweigischen Strecken auf die Eisenbahndirektionen Magdeburg, Hannover und Kassel.
Musikfest.
Bevölkerungszahl: 115 138 (die Zahl der Wohngebäude in der Außenstadt überholt die der Innenstadt).
Gründung der Braunschweigischen Mühlenbauanstalt (Ernst) Amme, (Carl) Giesecke und (Julius) Konegen.
Dr. August Skerl, Pastor zu St. Katharinen, gestorben.
Letzte Fahrt der Postkutsche Braunschweig - Vorsfelde (Ende des Personenpostverkehrs in der Stadt Braunschweig).
Gründung der Braunschweigischen Rechtspartei.
Dr. Erich Walter Lotz, Oberstadtdirektor, in Aschersleben geboren.
Eröffnung der Rieselfelder beim Steinhofe.
Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck zum Ehrenbürger der Stadt Braunschweig ernannt.
Einweihung des Landeskrankenhauses (Übersiedlung aus den nunmehr dem Amtsgericht überlassenen Räumen der alten Accouchieranstalt).
Feier des 150jährigen Bestehens der Technischen Hochschule.
Prof. Dr. Hermann Seidel, Chefarzt der chirurgischen Abteilung des Landeskrankenhauses, macht seinem Leben ein Ende (* 13. Juli 1855 Schwerin).
Inbetriebnahme des Neubaus des Hotels „Deutsches Haus“.
Braunschweiger Fahrradwerke AG gegründet (1907 Fusion mit den Panther-Werken in Magdeburg, deren Name für Braunschweig übernommen wird).